Insel-Impressionen

Bor­kum ist eine wun­der­ba­re Insel, um zu ent­span­nen, abzu­schal­ten und zu genie­ßen. Natür­lich haben wir auch genau dies wie­der getan. Von einem ver­reg­ne­ten Vor­mit­tag ein­mal abge­se­hen, konn­ten wir uns auch über das Wet­ter nicht beschwe­ren. Teil­wei­se weh­te ein küh­ler Küs­ten­wind, aber wozu gibt es schließ­lich war­me Klei­dung?

Selbst­ver­ständ­lich haben wir eini­ge beson­ders stim­mungs­vol­le Momen­te foto­gra­fisch fest­ge­hal­ten. Hier ein­fach mal ein bun­tes Sam­mel­su­ri­um an Ein­drü­cken von Bor­kum:

Alter Leucht­turm
Kuh auf dem Bal­kon der Schu­le
Herbst­son­ne
Son­nen­un­ter­gang am Meer
Neu­er Leucht­turm in der Abend­dämm­me­rung
Am Hoo­ge Hörn
Strand­pro­me­na­de
Damit man den Strand auch wirk­lich fin­det …

Mandø

Ges­tern sind wir bei 32°C (ich weiß, in Deutsch­land ist es noch wär­mer) mit dem Trak­tor­bus auf die Insel Man­dø gefah­ren. Das beson­de­re an der Insel ist, dass sie in einem recht fla­chen Teil des Wat­ten­mee­res liegt und des­halb eben per Auto oder Trak­tor­bus erreich­bar ist. Natür­lich ist auch hier­bei auf die Gezei­ten zu ach­ten.

Trak­tor­bus

Die Insel ist recht klein und wird haupt­säch­lich land­wirt­schaft­lich genutzt. Es gibt einen Ort, Man­dø-By, und einen nicht all­zu gro­ßen Strand. Letz­te­rer ist trotz­dem toll, da man im seich­ten Was­ser ziem­lich gefahr­los durchs Watt lau­fen kann — eine neue Erfah­rung für mich. Gera­de bei der gest­ri­gen Hit­ze war es ange­nehm, sich auf die­se Wei­se abzu­küh­len — Füße im Was­ser und der leich­te Wind vom Meer.

Bar­fuss im Watt
David bar­fuss und mit hoch­ge­krem­pel­ter Hose im Meer — es gesche­hen noch Zei­chen und Wun­der! 😀
Wat macht der Watt­wurm da im Watt?
Die Trak­to­ren fuh­ren raus zu den See­hund­bän­ken.

Wir haben uns auch die klei­ne, nied­li­che und ziem­lich bun­te Kir­che von Man­dø ange­se­hen. Es gibt nur einen Raum, kei­ne Sakris­tei oder ähn­li­ches und die Kir­chen­bän­ke sind lila gestri­chen mit tür­kis­blau­en Kis­sen. Süß ist auch der exter­ne Glo­cken­turm.

Links die Kir­che, rechts der Glo­cken­turm
Kir­che von innen

Auch das Man­døhus, ein ehe­ma­li­ges Schif­fer­haus, das jetzt Muse­um ist, ist sehens­wert. Man kann sich hier einen Ein­druck ver­schaf­fen, wie die Men­schen frü­her auf der Insel gelebt haben.

Im Döns (einer der Haupt­räu­me des Hau­ses): eine Pup­pe mit Man­dø-Tracht
Die Decken­hö­he ist gering. David stieß sich mehr­fach den Kopf. Aber es gab vie­le Räu­me.
Funk­ti­ons­fä­hi­ger Ofen

Die Insel hat außer­dem noch eine his­to­ri­sche Müh­le, die auch voll ein­satz­fä­hig ist. Sie wird immer noch zur Mehl­her­stel­lung genutzt. Lei­der war sie schon geschlos­sen, als wir dort anka­men. Gebaut ist sie nach dem nie­der­län­di­schen Stil.

Müh­le

Nach­mit­tags ging’s mit dem Trak­tor­bus wie­der zurück aufs Fest­land. Bei die­sen Tem­pe­ra­tu­ren sei übri­gens die Fahrt oben im Bus und nicht unten emp­foh­len!

Zurück aufs Fest­land — Fahrt durchs Über­schwem­mungs­ge­biet

Fun, fun, fun!

Wir haben am Sams­tag hier in Ham­burg ein Muse­um besucht, das kei­nes ist. Denn im Gegen­satz zu ande­ren Muse­en soll man sich hier in die Aus­stel­lungs­stü­cke bege­ben und soll auch gaanz vie­le Fotos machen.

Ein Japa­ner namens Masa­shi Hat­to­ri aus Tokio macht 3D-Kunst­wer­ke, und die kann man hier im “Mind­ways” erle­ben:

Man soll­te den Tria­den nicht im Wege ste­hen…
Auch Rei­ten will gelernt sein!
Neu­er Job: Glat­zen­po­lie­rer.

Kulinarisches

Dass man im Aqua­ri­um Café wun­der­bar glu­ten­frei essen kann, haben wir ja bereits erwähnt. Wir waren heu­te noch ein­mal dort (es war wie­der rich­tig lecker!) und haben das Ange­bot des Tages genutzt: eine Pro­bier-Por­ti­on Knie­per als Vor­spei­se zum Tei­len. Es war zwar ein wenig Arbeit, das hel­le Fleisch aus den Sche­ren zu puh­len, aber es hat sich defi­ni­tiv gelohnt. Da wir bis­her noch nie Knie­per geges­sen hat­ten, haben wir uns nicht gleich an eine gro­ße 900g Por­ti­on her­an­ge­traut.

Hel­go­län­der Knie­per, rechts im Bild: Spe­zi­al­be­steck

Wen es ins Pan­ora­ma Café ver­schlägt, der kann sich ent­we­der an den lecke­ren, haus­ge­mach­ten Tor­ten und Kuchen güt­lich tun, oder, wenn man wie wir kein Glu­ten zu sich neh­men darf, die glu­ten­freie Eis­tor­te bestel­len. Sie kommt in den Hel­go­län­der Far­ben daher und schmeckt rich­tig gut. Außer­dem kann man vom Café aus wun­der­bar die Aus­sicht auf Hafen, Meer und Düne genie­ßen.

Im Pan­ora­ma Café

Im insel­ei­ge­nen Ede­ka habe ich außer­dem eine net­te Geträn­ke-Alter­na­ti­ve ent­deckt: ‘Strand­gut’, eine Wein­schor­le in der prak­ti­schen Fla­sche zum mit­neh­men. Es gibt sie als Rosé- und als Weiß­wein-Vari­an­te. Macht sich gut als lecke­res Getränk, wenn man abends noch im Strand­korb sit­zen möch­te …

Abends im Strand­korb …

Run, boy, run

Gut, ren­nen muss man hier nicht, man will sich ja schließ­lich ent­span­nen … Tat­sa­che ist aber, dass man hier sehr viel läuft. Die Insel ist zwar klein (kei­ne 2 km²), aber (oder gera­de des­halb) man ist hier sehr viel fuß­läu­fig unter­wegs. Trans­port­mit­tel gibt es hier kaum, aber man kann alles schnell errei­chen.

Neben­bei kommt man hier also auf eine sehr hohe Schritt­zahl. Wenn man den Auf­zug zwi­schen Ober- und Unter­land nicht nutzt, steigt man auch öfter mal Trep­pen. Vor­ges­tern mel­de­te unse­re Fit­ness-App fast 20 000 Schrit­te — 8000 schlägt sie uns als Tages­ziel vor. Ges­tern sind wir nicht so viel gelau­fen — waren aber trotz­dem bei über 10 000 Schrit­ten. Lus­ti­ger­wei­se hat man nicht das Gefühl, dass man gro­ße Stre­cken zurück­legt, tut es aber doch. 😀

Sehenswertes und Wissenswertes

Hel­go­land bie­tet viel Geschich­te auf engs­tem Raum. Das Hel­go­län­der Muse­um bie­tet in die­ser Hin­sicht vie­le Infor­ma­tio­nen, aber auch die Info-Tafeln zu ver­schie­de­nen The­men aus Geschich­te und Natur­wis­sen­schaft bie­ten eine Fül­le an Infor­ma­tio­nen.

Im Muse­ums­hof mit Modell-Hum­mer­bu­den zu ver­schie­de­nen The­men der Hel­go­län­der Geschich­te und einem Modell-Leucht­turm, in dem die Geschich­te der Hel­go­län­der See­not­ret­tung unter­ge­bracht ist. (Inklu­si­ve Spen­den­schiff­chen der DGzRS)

Durch die Hoch­see-Lage (Hel­go­land bezeich­net sich ger­ne als ein­zi­ge Hoch­see-Insel Deutsch­lands, was sie nomi­nell gar nicht ist, weil sie noch auf dem Kon­ti­nen­tal-Shelf liegt) gibt es hier Tie­re und Pfan­zen, die es sonst nir­gend­wo in Deutsch­land gibt oder sogar in Euro­pa sel­ten sind.

Auch die Geschich­te hat viel mit­ge­macht. Als stra­te­gi­scher Stütz­punkt wäh­rend der Krie­ge gehör­te Hel­go­land immer zu den umkämpf­ten Punk­ten der See. Im Lau­fe der Jahr­hun­der­te war es dänisch, eng­lisch und jetzt deutsch. Die Hel­go­län­der selbst sehen sich als frie­sisch.

Am Ende des zwei­ten Welt­krie­ges war Hel­go­land ein Mili­tär­stütz­punkt und die gesam­ten mili­tä­ri­schen Anla­gen soll­ten zer­stört wer­den. Mit der laut Exper­ten größ­ten nicht-nuklea­ren Spren­gung der Geschich­te (hier nennt man es “Big Bang”) von 6,7 Kilo­ton­nen hat man ver­sucht, Hel­go­land dem Erd­bo­den Mee­res­spie­gel gleich zu machen.

Aber die Insel ist so stör­risch wie die See und war nur ein wenig zur Kra­ter­land­schaft gewor­den. Sämt­li­che Bebau­ung war zer­stört, aber das hielt ein paar Stu­den­ten 1952 nicht davon ab, die Insel fried­lich wie­der zu beset­zen.

Sehr schön fest­ge­hal­ten wur­de die Zer­stö­rung vom berühm­ten hel­go­län­der Foto­graf Franz Schen­sky. Er hat außer­dem sehr vie­le wun­der­ba­re Meer- und Hel­go­land-Auf­nah­men gemacht, die in Schwarz/Weiss sehr beein­dru­cken. Auch von ihm hat das Muse­um Hel­go­land eine Dau­er­aus­stel­lung.

Am Lummenfelsen

Der hel­go­län­di­sche Lum­men­fel­sen, direkt neben der Lan­gen Anna gele­gen, dient meh­re­ren Vogel­ar­ten als Brut­stät­te für ihren Nach­wuchs. Fas­zi­nie­rend sind hier­bei meh­re­re Din­ge:

  • die schie­re Anzahl an Vögeln,
  • die Vogel­ar­ten, die sonst in Deutsch­land eher sel­ten sind, sowie
  • die Tat­sa­che, dass man unheim­lich nah an die Tie­re her­an­kommt.

Wer den Klip­pen­rand­weg auf Hel­go­lands Ober­land ent­land spa­ziert, kommt unwei­ger­lich am Lum­men­fel­sen vor­bei. Man riecht es schon von wei­tem, da vie­le Vögel auch viel Kot pro­du­zie­ren. Möwen, Lum­men, Bass­töl­pel und ande­re Vögel umkrei­sen in Scha­ren den Fel­sen. Wir beka­men ges­tern haupt­säch­lich Möwen und Bass­töl­pel zu sehen. Letz­te­re haben gera­de mehr oder weni­ger frisch geschlüpf­te Jun­ge, die sie eif­rig bewa­chen. Natür­lich soll­te man den Tie­ren gebüh­ren­den Respekt ent­ge­gen­brin­gen, da ihre schar­fen Schnä­bel nicht unge­fähr­lich sind. Wer sich aber vor­sich­tig nähert, kann ziem­lich nahe her­an­kom­men und die in Deutsch­land sehr sel­te­nen Vögeln genau begut­ach­ten. Die Bass­töl­pel brü­ten wohl auch erst seit Mit­te der 90er Jah­re am Hel­go­län­der Lum­men­fel­sen. Ihr Haupt-Brut­ge­biet ist wohl Schott­land.

Bass­töl­pel
Brut­pfle­ge
Trotz der star­ken Win­de steht der Bass­töl­pel fast in der Luft.

Ich selbst war vor­her noch nie in frei­er Wild­bahn so nahe an einer so gro­ßen Vogel­ko­lo­nie, in der es außer­dem noch Jun­ge gab, dran gewe­sen. Es war ein beein­dru­cken­des und loh­nens­wer­tes Erleb­nis!

Die Bass­töl­pel-Kolo­nie am Lum­men­fel­sen

Full Steam Ahead*

Der Urlaub fängt heu­te erst rich­tig an. Ges­tern sind wir ganz gemüt­lich nach Ham­burg gefah­ren (ziem­lich staufrei) und haben beim Rudolph’s lecker geges­sen und danach im Gol­de­nen Ei noch Cock­tails getrun­ken.

Jetzt schrei­be ich die­se Zei­len in der sehr beque­men Pre­mi­um-Class des Halun­der Jet, der uns mit einer Höchst­ge­schwin­dig­keit von 66 km/h von Ham­burg nach Hel­go­land bringt. Wir haben hier Kaf­fee (inklu­si­ve) mit Aus­sicht:

Beque­mer Luxus mit Öster­rei­chi­schem Kaf­fee aus der Hi-Tech-Maschi­ne

Damit fängt unser Urlaub jetzt an. Wir haben nicht das Gefühl, end­lich ankom­men zu wol­len, son­dern ent­span­nen jetzt schon. Alles in Allem ein gelun­ge­ner Anfang bei kos­ten­lo­ser Heiß­ge­trän­ke-Bar und Obst-Buf­fet.

Aktu­ell auf der Elbe haben wir Ham­bur­ger Schiet­wet­ter. Die Wet­ter­be­din­gun­gen auf Hel­go­land schei­nen nicht so viel bes­ser zu sein, eine Durch­sa­ge hat gera­de ver­mel­det, dass höhe­rer See­gang erwar­tet wird und man bei der Besat­zung Tablet­ten gegen See­krank­heit erwer­ben kön­ne (0,50€/Stück)…

*) Frei nach Cel­ti­ca Pipes Rock

Ich packe meinen Koffer

Vor unse­rem Flug nach Tene­rif­fa wuss­te ich über­haupt nicht, was ich in den Kof­fer packen soll­te. Laut Inter­net konn­te man um die­se Jah­res­zeit auf der Insel zwi­schen 18 und 24 Grad Cel­si­us erwar­ten, doch vie­le, die schon dort gewe­sen waren, ver­si­cher­ten mir, dass ‘die­se Tem­pe­ra­tu­ren sich auf den Kana­ren ganz anders anfüh­len.’

Also habe ich ver­sucht, mög­lichst viel­sei­tig zu packen: T‑Shirts (tags­über sehr pas­send), lan­ge Jeans­ho­sen (am bes­ten nicht in dunk­len Far­ben — Son­ne!), Capri­ho­sen (super!), dün­ne Ober­tei­le mit lan­gen Ärmeln (klas­se, kei­ne Son­nen­creme an den Armen), Hoo­die-Jacken zum Drü­ber­zie­hen (abends oder in höhe­ren Lagen wirk­lich not­wen­dig), sowie Snea­kers und mei­ne Bar­fuß­schu­he im Bal­le­ri­na-Stil (schön leicht, ange­nehm an wär­me­ren Tagen).

Nachts wird es um die­se Jah­res­zeit auf Tene­rif­fa noch emp­find­lich kalt, Tem­pe­ra­tu­ren unter 10 Grad Cel­si­us waren kei­ne Sel­ten­heit. Wir hat­ten immer unse­re Jacken im Miet­wa­gen lie­gen, damit wir sie schnell über­zie­hen konn­ten, wenn wir noch spät unter­wegs waren.

Wer natür­lich haupt­säch­lich einen Strand­ur­laub machen möch­te, braucht weni­ger war­me, prak­ti­sche Sachen und kann mehr leich­te Som­mer­sa­chen ein­pa­cken (Klei­der, Shorts, Pyja­ma-Pants, Flip-Flops…). Wer ger­ne die Insel erkun­den möch­te, braucht vor allem auch ordent­li­che Schu­he. Wan­der­schu­he oder gute Sport­schu­he scha­den nicht, vor allem, wenn man auch unweg­sa­me­re Stre­cken im Gebir­ge oder durch Lava­land­schaf­ten lau­fen möch­te.

Ganz wich­tig: Son­nen­creme. Selbst wenn es teil­wei­se an der Küs­te oder in Hang­la­gen win­dig ist, scheint die Son­ne doch kräf­tig und ver­brennt einen recht schnell. Wer den gan­zen Tag unter­wegs ist, soll­te also über einen dem­entspre­chend hohen Licht­schutz­fak­tor nach­den­ken, je nach Haut­typ.

Hoch hinaus!

Eine ganz beson­de­re Erfah­rung haben wir am Sams­tag vor unse­rem Abflug gemacht. Der alles beherr­schen­de Vul­kan “El Tei­de”, der Tene­rif­fas Zen­trum bil­det, ist mit 3.718 Metern die höchs­te Erhe­bung der Kana­ri­schen Inseln und mit 7.500 Metern über dem Mee­res­bo­den der dritt­höchs­te Insel­vul­kan der Erde.

Sei­nen Gip­fel darf man nur mit einer Son­der­ge­neh­mi­gung der Ver­wal­tung des Natio­nal­parks (der zum UNESCO-Welt­na­tur­er­be gehört) bestei­gen. Die­se Geneh­mi­gung ist zwar kos­ten­los, jedoch wird damit sowohl die Anzahl der Tou­ris­ten als auch die Berück­sich­ti­gung der Vul­kan­ver­hält­nis­se kon­trol­liert.

Wir hat­ten uns ent­schie­den, eine geführ­te kur­ze Wan­de­rung zum Aus­sichts­punkt mit Blick auf den “Pico Vie­jo” zu machen. Um 14:30 soll­te es an der Tal­sta­ti­on der Seil­bahn (Tele­fé­ri­co del Tei­de) los­ge­hen. Die Seil­bahn über­win­det die 1.199 Höhen­me­ter von 2.356 Metern bis 3.555 Metern in 8 Minu­ten. Die Fahrt­stre­cke ist 2.482 Meter lang. In den Kabi­nen (Kapa­zi­tät: 44 Per­so­nen) ist lei­der schlech­te Luft und man fühlt sich arg ölsar­di­nig.

Das jedoch wird von der Erfah­rung, dort oben auf einem akti­ven (jedoch schla­fen­dem) Vul­kan zu ste­hen, mehr als wett gemacht. Auf­grund der dün­nen Luft und der Schwe­fel­dämp­fe darf man sich nur eine Stun­de (bei Bestei­gung des Gip­fels zwei Stun­den) dort oben auf­hal­ten.

Unse­re Füh­re­rin hat uns eini­ges erzählt. So durf­ten wir eine Hand in eine Öff­nung hal­ten und selbst erfah­ren, wie warm und feucht es schon kurz unter der Erde ist. Es gibt nur wenig Vege­ta­ti­on und kaum Tie­re (größ­ten­teils Insek­ten). Aber sowohl die Aus­sicht als auch die Land­schaft sind mehr als beein­dru­ckend.

Dar­um las­se ich jetzt Bil­der (okay, und Bild­un­ter­schrif­ten) spre­chen:

Blick von der Berg­sta­ti­on auf die Seil­bahn und die Berg­ket­te, wel­che die Ebe­ne “Las Caña­das”, den Kra­ter eines Vor­gän­ger­vul­kans, ein­fasst.
Blick in den Nor­den Tene­rif­fas
Auf dem Tei­de liegt noch Schnee. Viel ist es aller­dings nicht.
Unser Weg liegt klar vor uns. Von den 18 Teil­neh­mern sind 8 am End­punkt ange­kom­men. Die ande­ren kämpf­ten zu sehr mit der dün­nen Luft und den Schwe­fel­dämp­fen.
Die Wol­ken unter uns flie­ßen durch eine Schnei­se in die Ebe­ne “Las Caña­das”.
Das Lava­ge­stein hat bizar­re For­men.
Für’s Grö­ßen­ver­hält­nis: Suche die Autos.
Da sind die Autos!

Blick auf den “Pico Vie­jo”. Er teilt sich mit dem Tei­de eine Mag­ma­kam­mer. Sei­ne Aus­bruchs­wahr­schein­lich­keit ist höher, als die des Tei­de. Im Hin­ter­grund unter den Wol­ken kann man ein wenig von La Gome­ra sehen.
In der Ebe­ne Las Caña­das, nach unse­rer Fahrt nach unten.
Am Mira­dor del Pico Vie­jo