Lieblingskneipe

Schon letz­ten Herbst, aber auch die­ses Jahr wie­der, gehen wir auf Bor­kum ger­ne in den Pfer­de­stall. Die uri­ge Knei­pe — der Name ist Pro­gramm — bie­tet von Früh­stück über Abend­essen bis zu Cock­tails alles. Die Aus­wahl an Alko­ho­li­ka (beson­ders für die Cock­tails) ist dem­entspre­chend auch enorm.

Pina Cola­da im Pfer­de­stall

Da der Pfer­de­stall nicht nur bei uns beliebt ist, wird es vor allem abends ger­ne mal sehr voll. Prak­ti­scher­wei­se kann man auch drau­ßen sit­zen. Für frie­ren­de Men­schen (mich zum Bei­spiel) lie­gen Decken bereit. Außer­dem ste­hen im Außen­be­reich gro­ße Heiz­strah­ler.

Man soll hier auch glu­ten­frei früh­stü­cken sowie am Wochen­en­de gf Waf­feln genie­ßen kön­nen, aber das haben wir bis­her noch nicht getes­tet. Am Frei­tag kurz vor unse­rer Abrei­se sind wir auf einen letz­ten Kaf­fee in den Pfer­de­stall gesprun­gen (der Wind war eis­kalt und lud nicht zum Spa­zie­ren­ge­hen ein), der nicht nur gut schmeck­te, son­dern auch hübsch aus­sah.

Milch­kaf­fee im Pfer­de­stall

Fazit: Ger­ne wie­der und nur zu emp­feh­len!

Insel-Impressionen

Bor­kum ist eine wun­der­ba­re Insel, um zu ent­span­nen, abzu­schal­ten und zu genie­ßen. Natür­lich haben wir auch genau dies wie­der getan. Von einem ver­reg­ne­ten Vor­mit­tag ein­mal abge­se­hen, konn­ten wir uns auch über das Wet­ter nicht beschwe­ren. Teil­wei­se weh­te ein küh­ler Küs­ten­wind, aber wozu gibt es schließ­lich war­me Klei­dung?

Selbst­ver­ständ­lich haben wir eini­ge beson­ders stim­mungs­vol­le Momen­te foto­gra­fisch fest­ge­hal­ten. Hier ein­fach mal ein bun­tes Sam­mel­su­ri­um an Ein­drü­cken von Bor­kum:

Alter Leucht­turm
Kuh auf dem Bal­kon der Schu­le
Herbst­son­ne
Son­nen­un­ter­gang am Meer
Neu­er Leucht­turm in der Abend­dämm­me­rung
Am Hoo­ge Hörn
Strand­pro­me­na­de
Damit man den Strand auch wirk­lich fin­det …

Auf Borkum ist alles anders…

Wir sind wie­der auf Bor­kum, dies­mal für die zwei­te Feri­en­wo­che. Da wir hier zum größ­ten Teil ent­span­nen, gibt es nicht viel zu berich­ten.

Wir haben vie­le Schrit­te auf dem Schritt­zäh­ler, etli­che Kilo­me­ter auf dem Fahr­rad-Tacho und eini­ges gese­hen. Wir waren im Ost­land, sind viel am Strand ent­lang gelau­fen und haben wie­der die sehr loh­nens­wer­te Old­ti­mer-Bus­tour gemacht.

Spä­ter wird es dazu noch eini­ge Bil­der geben. Natür­lich haben wir auch wie­der sehr gut geges­sen. Für alle Zölis lohnt sich Bor­kum wirk­lich, wir haben in fol­gen­den Loka­len her­vor­ra­gend geges­sen:

  • Rias Beach Cui­sine — Her­vor­ra­gen­de “Flexitarian”-Küche mit einer klei­nen aber sehr lecke­ren Aus­wahl und einem schö­nen Ambi­en­te sowie her­vor­ra­gen­dem Ser­vice!
  • in undis — eine kuli­na­ri­sche Erfah­rung der spa­ni­schen Art — hier gibt es tol­le Tapas und glu­ten­frei ist kein Pro­blem! Der Unter­ti­tel ist Pro­gramm: “Spa­ni­en trifft Bor­kum”
  • Piz­ze­ria Il Faro — Her­vor­ra­gen­de glu­ten­freie Nudeln und Piz­za mög­lich (Ach­tung: die Piz­za wird im sel­ben Ofen geba­cken wie die gh-Piz­za!). Fami­li­en-Restau­rant mit vie­len Kin­dern.
  • Klein & Fein — ein etwas geho­be­nes Lokal mit her­vor­ra­gen­dem Ser­vice und noch bes­se­rem Essen. Der Kell­ner kennt alle Zuta­ten und die Küche ist sehr fle­xi­bel, um selbst den Gruß aus der Küche in glu­ten­frei anbie­ten zu kön­nen. Wirk­lich eine Emp­feh­lung!
  • Lütt­je Toorn­kie­ker — ein net­tes Café / Bis­tro, das auch als all­er­gik­er­freund­lich aus­ge­zeich­net ist. Hier gibt es lak­to­se- und glu­ten­frei­en Kuchen, der rich­tig lecker schmeckt!
Hei­ße Scho­ko­la­de und Kuchen im Lütt­je Toorn­kie­ker beim Alten Leucht­turm

Letzter Tag auf Borkum

Lei­der muss­ten wir Bor­kum am Sams­tag  ‘Adieu’ sagen.  ?

Da wir aber erst um 14:40 auf die Fäh­re muss­ten, konn­ten wir noch ein wenig Zeit am Strand genie­ßen. Nachts hat­te sich das Wet­ter gedreht und es war rela­tiv kühl und win­dig. Eine Woche vor­her waren die Leu­te in T‑Shirts und Shorts am Strand her­um gelau­fen, dies­mal tru­gen die meis­ten Leu­te Schals, Müt­zen und vie­le sogar ihre Win­ter­ja­cken.

Wir haben es uns schließ­lich im “Matrix” gemüt­lich gemacht — direkt am Fens­ter mit Blick aufs Meer. Bei Chai Tee und Käse-Nachos haben wir es uns gut gehen las­sen.

Im Matrix

Lecke­rer Chai-Tee

Aus­blick aus dem Matrix

Die Über­fahrt mit der Fäh­re gestal­te­te sich folg­lich auch deut­lich win­di­ger und käl­ter als die Hin­fahrt. Da unter Deck alles picke­pa­cke dicht besetzt war, beschlos­sen wir trotz­dem, dem Wet­ter zu trot­zen und bega­ben uns aufs Ober­deck. Man muss ein­fach nur genug Kla­mot­ten anzie­hen …

Den Frei­tag­abend hat­ten wir stim­mungs­voll im “Pfer­de­stall” aus­klin­gen las­sen: eine gemüt­li­che Knei­pe direkt neben der Black Pearl. Auch im Pfer­de­stall bekommt man super lecke­re Cock­tails …

‘Sex on the beach’ und ‘Pus­sy fruits’ im Pfer­de­stall …

Dit und dat

Wie der Titel schon sagt, folgt nun eine Zusam­men­stel­lung von Kurio­sem und Wis­sens­wer­tem über Bor­kum:

  1. Bor­kum hat ein Kanin­chen-Pro­blem. So nied­lich wie die Tier­chen uns Tou­ris­ten viel­leicht erschei­nen mögen, für die Ein­hei­mi­schen sind sie eine ech­te Pla­ge, da sie unter ande­rem Gär­ten und Dei­che zer­stö­ren. Die Lang­oh­ren kön­nen sich mehr oder weni­ger unge­stört aus­brei­ten, da sie auf der Insel kei­ne natür­li­chen Fein­de haben. Ein­zig eine Augen­krank­heit, die im Nor­mal­fall töd­lich endet, dezi­miert regel­mä­ßig den Bestand, wes­halb man die Tie­re nicht anfas­sen soll­te, da die­se Krank­heit auf den Men­schen über­trag­bar ist!

    Kanin­chen
  2. Neben der Tou­ris­ten-Infor­ma­ti­on mit­ten im Ort steht ein wun­der­bar inter­na­tio­na­ler Weg­wei­ser, damit man als Tou­rist auf Bor­kum auch immer genau weiß, wo ande­re wich­ti­ge Sehens­wür­dig­kei­ten die­ser Welt lie­gen:


  3. Es gibt ein Café, das wir nicht besucht haben, das aber mit­ten im Ort liegt und ein­fach ein wun­der­schö­nes Schild am Haus hän­gen hat — beson­ders beach­tens­wert fin­de ich die neue Wort­schöp­fung!

  4. Bor­kum hat ein sehr schö­nes Stra­ßen­pflas­ter aus roten Pflas­ter­stei­nen. Ab und an fin­den sich immer wie­der Bil­der aus grau­en Stei­nen, die zum mari­ti­men Leben pas­sen: Ein Fisch bei­spiels­wei­se, oder wie hier ein Anker.


    Die Stra­ßen auf der Insel sind übri­gens unglaub­lich sau­ber. Ziga­ret­ten­stum­mel, Kau­gum­mi­res­te oder Bon­bon­pa­pier­chen sucht man hier ver­ge­bens.

Die Logik von Stadtverwaltungen

Nur eine Beob­ach­tung am Ran­de:

Die Stand­ver­wal­tung Leer (zu deren Land­kreis Bor­kum gehört) ist auf eine total genia­le Idee gekom­men:

Alt­pa­pier wird hier in PLASTIKSÄCKEN gesam­melt.

Fin­de den Feh­ler.

Leckere Steaks

Ges­tern Abend haben wir die Tra­di­ti­ons­gast­stät­te “Alt Bor­kum” beim alten Leucht­turm auf­ge­sucht. Hier haben wir uns Dry Aged Steaks — von Haus aus glu­ten­frei — schme­cken las­sen. Auf­pas­sen muss man bei Gerich­ten mit Soßen: sie sind oft mit Mehl gebun­den, wes­halb die­se dann lei­der raus fal­len. Chef und Che­fin wis­sen aber Bescheid und geben sich Mühe, zu bera­ten.

Beim Nach­tisch muss man etwas auf­pas­sen: Einer der Kell­ner war auf­merk­sam genug, nach­zu­fra­gen, wes­halb wir unser Eis ohne Waf­fel bestell­ten. Die Küche macht näm­lich wohl auch ger­ne her­kömm­li­che Keks­krü­mel als Deko auf die Eis­ku­geln, was natür­lich für uns wie­der ein Pro­blem gewe­sen wäre. Also unbe­dingt noch­mal deut­lich sagen, um wel­che Unver­träg­lich­keit es geht!

Das Essen ist sehr lecker, das Per­so­nal freund­lich und die Wein­kar­te aus­ge­sucht. Ein Besuch im “Alt Bor­kum” lohnt sich auf jeden Fall.

Borkum historisch

Heu­te mor­gen hat uns der Weg zur Bor­k­um­riff IV geführt, einem ehe­ma­li­gen Feu­er­schiff. Letz­te­re dien­ten frü­her dazu, für Schif­fe gefähr­li­che Stel­len, an denen der Bau eines Leucht­turms nicht mög­lich oder sinn­voll war, zu mar­kie­ren.
Die Bor­k­um­riff IV  wur­de 1955 auf Kiel gelegt und 1988 — auf­grund mas­si­ven tech­ni­schen Fort­schritts — außer Dienst gestellt. Sie war das letz­te Feu­er­schiff Deutsch­lands. Aller­dings ist sie immer noch voll funk­ti­ons­tüch­tig und dient mitt­ler­wei­le dem Natio­nal­park Wat­ten­meer als Muse­ums­schiff. Noch vor kur­zem nah­men das Schiff und die mitt­ler­wei­le ehren­amt­li­che Besat­zung am Ham­bur­ger Hafen­som­mer teil.

Die Bor­k­um­riff IV

Leucht­feu­er

Kom­man­do-Brü­cke

Jeden 3. Frei­tag im Monat (also heu­te) wird die Bor­k­um­riff IV für Hoch­zeits­paa­re geöff­net — hier fin­den dann stan­des­amt­li­che Trau­un­gen statt, was auch eif­rig genutzt wird, wie wir heu­te selbst sehen konn­ten.

Trau­un­gen in der Offi­ziers­mes­se

Nach unse­rem Besuch auf dem Feu­er­schiff ging es per Fahr­rad wie­der ins Zen­trum. Dort war­te­te der his­to­ri­sche Bus von 1951 auf uns, mit dem wir eine Rund­fahrt über die Insel geplant hat­ten.

Arma­tu­ren­brett

his­to­ri­scher Mer­ce­des-Bus von 1951

Unser armer Bus­fah­rer muss­te ganz schön ackern, um das schwe­re Gefährt ohne Ser­vo­len­kung über die (teil­wei­se engen) Stra­ßen Bor­k­ums zu manö­vrie­ren. 70 km/h auf einem ebe­nen Stück Land­stra­ße fühl­ten sich an wie 160 km/h auf der Auto­bahn in einem moder­nen Fahr­zeug. Eine Fahrt in einem his­to­ri­schen Bus ist auf jeden Fall ein Erleb­nis für sich!
Wäh­rend der Rund­fahrt haben wir zudem noch viel über die Insel und ihre Beson­der­hei­ten erfah­ren. Eine schö­ne Tour in einem beson­de­ren Fahr­zeug, die sich auf jeden Fall lohnt!

Ehe­ma­li­ger Was­ser­turm Bor­k­ums

Kühl, aber sonnig

Ges­tern war es deut­lich küh­ler, aber trotz­dem immer noch sehr son­nig. Wir haben den erfri­schen­den Win­den getrotzt und sind fröh­lich am Strand ent­lang spa­ziert, aller­dings etwas dicker ein­ge­packt als die vor­he­ri­gen Tage.

Am Strand

David, strub­be­lig

Vom Strand aus konn­te man Wel­len, Möwen und Segel­schif­fe beob­ach­ten. Letz­te­res war aber ohne gehiss­te Segel, dafür mit Motor unter­wegs — viel­leicht stand der Wind falsch?

Join the Möw­ment!

Segel­schiff

Mit­tags saßen wir gemüt­lich im “Strand 5″. Von dort hat man einen wun­der­ba­ren Blick auf die See und den Strand. Bei lecke­rem Chai Tee und Scho­ko Bai­leys haben wir uns auf­ge­wärmt und gestärkt. Die Kar­te des Lokals ist übri­gens prak­ti­scher­wei­se mit einer All­er­gen-Aus­zeich­nung ver­se­hen.

Abends speis­ten wir lecker im “In Undis.” Das Mot­to des Lokals lau­tet ‘Spa­ni­en trifft Bor­kum’, was tat­säch­lich ganz gut passt. Auch hier ist die Spei­se­kar­te mit einer All­er­gen-Aus­zeich­nung ver­se­hen, was das Bestel­len sehr ein­fach macht. Zudem kennt das Per­so­nal sich aus und ist auf­merk­sam. Ein­mal auf unse­re Glu­ten­un­ver­träg­lich­keit auf­merk­sam gemacht, beka­men wir extra gf Brot vor­ne­weg und David sei­nen Nach­tisch (Cre­ma Cata­la­na) ohne Waf­fel. Als Haupt­ge­richt hat­ten wir unglaub­lich lecke­re Tapas, die ein­fach viel zu schnell auf­ge­ges­sen waren, als dass wir sie hät­ten foto­gra­fie­ren kön­nen …

 

Blubb und Miau

Nein, wir erträn­ken kei­ne Kat­zen. Es geht um die­se Tier­chen hier:

Kat­zen­hai, Jung­tier

Wir haben heu­te näm­lich das Nord­see-Aqua­ri­um hier auf Bor­kum besucht. Dort gibt es viel über die Bewoh­ner der diver­sen Lebens­räu­me bei und um Bor­kum zu ler­nen — Hafen, Wat­ten­meer, Buh­nen, Strand und mehr.

Man trifft dort vie­le Tier­chen:

Gar­ne­le, noch nicht gar.

See­spin­ne, ohne Netz

Hum­mer, besof­fen blau

Außer­dem lernt man, dass vie­le Platt­fi­sche, wie etwa Schol­len, ihr Leben auf­recht begin­nen, bis sie die Schwimm­bla­se zurück­bil­den und so immer schrä­ger schwim­men, bis sie flach auf dem Boden leben.

Ins­ge­samt ein klei­nes aber fei­nes Aqua­ri­um, das schö­ne Ein­bli­cke in das Öko­sys­tem vor Bor­k­ums Strän­den bie­tet.