Pizza in Kolding

Ges­tern Abend sind wir nach Kol­ding gefah­ren in der Hoff­nung, dort lecker Piz­za essen zu kön­nen. Das Nico­lai-Café war unser Ziel. Wir frag­ten direkt nach: gf Piz­za sei kein Pro­blem. So saßen wir also am Nico­lai-Platz und geno­ßen gf Brot als Vor­spei­se sowie zwei lecke­re glu­ten­freie Piz­zen. Trotz­dem an die­ser Stel­le ein Tipp an alle Zölis: Die Piz­za wur­de uns auf einem rus­ti­ka­len Holz­brett ser­viert. Wir haben sie bei­de super pro­blem­los ver­tra­gen, trotz­dem wis­sen wir natür­lich, dass ein Holz­brett eine Kon­ta­mi­na­ti­ons­quel­le ist. Wer also dort glu­ten­frei essen möch­te, soll­te dar­um bit­ten, dass die Piz­za auf einem Tel­ler ser­viert wird. Das Per­so­nal war sehr nett und zuvor­kom­mend und lässt bei die­ser Sache bestimmt mit sich reden. David hat sich zum Abschluss noch einen typi­schen däni­schen Nach­tisch gegönnt.

Nach­tisch mit Apfel­kom­pott im Nico­lai-Café
Blick auf den Nico­lai-Platz

Nach unse­rem lecke­ren Abend­essen haben wir noch eine Run­de durch Kol­ding gedreht. Es gibt hier eine ehe­ma­li­ge Königs­burg, das Kol­ding­hus, das man tags­über auch besich­ti­gen kann. Die Nico­lai-Kir­che ist schon von außen beein­dru­ckend, aber sicher auch von innen sehens­wert. Lei­der war sie ges­tern Abend schon geschlos­sen und wir konn­ten sie nur noch von außen bewun­dern.

Nico­lai-Kir­che
Kunst am Nico­lai-Platz
Trep­pen­auf­gang zum Kol­ding­hus, das im Hin­ter­grund zu sehen ist.

Ostküste

Nach unse­rer Besich­ti­gung der Runen­stei­ne und Hügel­grä­ber von Jel­ling sind wir wei­ter gefah­ren nach Vej­le, eine Stadt an der Ost­küs­te. Vej­le liegt direkt am Meer (Ost­see!) und hat sowohl Indus­trie- als auch Sport­ha­fen. Angren­zend an den Sport­ha­fen ist ein neu­es Wohn­ge­biet mit Blick aufs Meer ent­stan­den, in dem immer noch gebaut wird. Hier fin­det man auch das — laut Wiki­pe­dia — neue Wahr­zei­chen der Stadt: Bøl­gen, die “Wel­le”, ein archi­tek­to­nisch äußerst inter­es­san­tes Gebäu­de. Der Name ist hier übri­gens Pro­gramm.

Sport­ha­fen von Vej­le mit “Wel­le”

Beson­ders beein­druckt waren wir auch vom “Fjor­den­hus”, einem archi­tek­to­ni­schen Klein­od, das mit­ten im Hafen als Fir­men­sitz dient.

Fjor­den­hus

Wenn man den Hafen­steg bis zum Ende ent­lang­läuft, hat man einen net­ten, aber ges­tern zumin­dest sehr win­di­gen Blick auf die Ost­see.

Da wir irgend­wann knur­ren­de Mägen ver­spür­ten, mach­ten wir uns auf Rich­tung Stadt­mit­te. Auf Tri­pad­vi­sor hat­ten wir gele­sen, dass die Taver­na Hel­las glu­ten­frei­es Essen anbie­te. Unse­re Nach­fra­gen bestä­tig­ten dies und so konn­ten wir ein lecke­res grie­chi­sches Gyros genie­ßen.

Gyros­tel­ler in der Taver­ne Hel­las

Ein High­light ande­rer Art waren die bun­ten Schir­me, die wäh­rend des Essens über unse­ren Köp­fen tanz­ten. Laut Goog­le wer­den sie jedes Jahr zwi­schen April und Okto­ber im Midtpunkt, so heißt das Vier­tel in Vej­le, auf­ge­hängt. Ein­fach nur schön!

Muh! Schlafen im Stall.

Unse­re Unter­kunft heißt “Den Gam­le Kost­ald”, was über­setzt nichts ande­res heißt als “Der alte Kuh­stall”. Dem­entspre­chend fin­det man hier über­all Kühe in Form von Salz- und Pfef­fer­streu­ern, Tas­sen, Eier­be­chern, Stoff­kü­hen, elek­tro­nisch sin­gen­den Kühen, Bil­dern und vie­lem mehr.

Salz und Pfef­fer von *sehr* glück­li­chen Kühen…

Die Bruuns spre­chen Eng­lisch und ein wenig Deutsch. Glu­ten­frei­es Früh­stück ist gar kein Pro­blem. Jeden Mor­gen gibt es glu­ten­frei­es Brot und Bröt­chen, Mar­me­la­de, Wurst, Käse, Scho­ko­la­den­tä­fel­chen, Obst und Honig sowie ein Ei. Man ist also wun­der­bar ver­sorgt. 🙂

Unser Zim­mer ist recht geräu­mig und wir haben eine Gemein­schafts­kü­che, eine Gemein­schafts-Ter­as­se und einen gro­ßen Gemein­schafts-Saal zur Ver­fü­gung. Wer mehr Bil­der sehen möch­te, kann hier in die Gal­le­rie schau­en.

Unser Bett ist sehr bequem und nach dem doch recht har­ten Bett des ibis bud­get in Ham­burg eine Wohl­tat. Die Lage ist außer­halb, sehr ruhig gele­gen. Rund­her­um gibt es viel Grün, vor allem Fel­der. Trotz­dem ist der Weg zur Auto­bahn (E20) nicht weit und man ist in 25 Minu­ten in Ribe.

Essen in Ribe

Die letz­ten bei­de Aben­de waren wir zum Essen in Ribe, der ältes­ten Stadt Däne­marks.

Mitt­woch Abend stol­per­ten wir müde, durs­tig, ver­schwitzt und ver­klebt ins Hotel Dag­mar. Wir waren etwas mut­los und genervt, da wir online kei­ne ver­nünf­ti­gen Tips für glu­ten­frei­es Essen in Ribe gefun­den hat­ten. Aller­dings waren wir beim Goo­geln auf einen win­zi­gen Hin­weis gesto­ßen, dass es letz­ten Jahr an Weih­nach­ten im Hotel Dag­mar irgend­ein beson­de­res Des­sert auch gf gege­ben hät­te. Wir beschlos­sen also, dort nach­zu­fra­gen. Die sehr net­te und zuvor­kom­men­de Bedin­gung erkun­dig­te sich für uns in der Küche: bis auf eine Vor­spei­se kön­ne alles pas­send abge­wan­delt wer­den. Wir nah­men also im sehr schö­nen, geho­be­ne­ren Restau­rant Platz und ent­schie­den uns für Haupt­ge­richt und Des­sert. Die Kar­te hat eine klei­ne, aber erle­se­ne Aus­wahl: es gibt jeweils zwei Wahl­mög­lich­kei­ten bei Vor- und Haupt­spei­se sowie Des­sert. Wir ver­mu­ten, dass die Kar­te regel­mä­ßig gewech­selt wird, haben dies aber nicht erfragt. Auf jeden Fall war unser Essen extrem lecker (Haupt­ge­richt: gefüll­tes Perl­huhn mit Möh­ren, Möh­ren­chips und däni­schen Salz­kar­tof­feln, Nach­spei­se: selbst­ge­mach­te Erd­beer-Eis­creme und fri­sche Erd­bee­ren) und wir haben es bei­de wun­der­bar ver­tra­gen. Ich kann das Lokal nur wärms­tens emp­feh­len!

Restau­rant des ‘Hotel Dag­mar’
Schö­ne, alte Ein­rich­tung
Haupt­gang: gefüll­tes Perl­huhn

Heu­te Abend sind wir auf gut Glück zum Steak­house Jacob A mar­schiert (“Steak­haus soll­te doch kein Pro­blem sein …”) und haben auch hier nach­ge­fragt. Auch hier war das Per­so­nal sehr freund­lich und bemüht. Zuerst war sich unse­re net­te Bedie­nung nicht ganz sicher, wor­auf man bei glu­ten­frei­em Essen ach­ten muss, aber nach einer aus­führ­li­chen Erklä­rung unse­rer­seits gab sie alles in die Küche wei­ter. Unse­re Bestel­lung wur­de dem­entspre­chend ange­passt und die geor­der­ten Hähn­chen- und Rin­der­spie­ße waren ziem­lich lecker. Zum Nach­tisch gab’s noch Eis und auch hier haben wir alles gut ver­tra­gen. Dau­men hoch auch für das Steak­house Jacob A in Ribe!

Kulinarisches

Dass man im Aqua­ri­um Café wun­der­bar glu­ten­frei essen kann, haben wir ja bereits erwähnt. Wir waren heu­te noch ein­mal dort (es war wie­der rich­tig lecker!) und haben das Ange­bot des Tages genutzt: eine Pro­bier-Por­ti­on Knie­per als Vor­spei­se zum Tei­len. Es war zwar ein wenig Arbeit, das hel­le Fleisch aus den Sche­ren zu puh­len, aber es hat sich defi­ni­tiv gelohnt. Da wir bis­her noch nie Knie­per geges­sen hat­ten, haben wir uns nicht gleich an eine gro­ße 900g Por­ti­on her­an­ge­traut.

Hel­go­län­der Knie­per, rechts im Bild: Spe­zi­al­be­steck

Wen es ins Pan­ora­ma Café ver­schlägt, der kann sich ent­we­der an den lecke­ren, haus­ge­mach­ten Tor­ten und Kuchen güt­lich tun, oder, wenn man wie wir kein Glu­ten zu sich neh­men darf, die glu­ten­freie Eis­tor­te bestel­len. Sie kommt in den Hel­go­län­der Far­ben daher und schmeckt rich­tig gut. Außer­dem kann man vom Café aus wun­der­bar die Aus­sicht auf Hafen, Meer und Düne genie­ßen.

Im Pan­ora­ma Café

Im insel­ei­ge­nen Ede­ka habe ich außer­dem eine net­te Geträn­ke-Alter­na­ti­ve ent­deckt: ‘Strand­gut’, eine Wein­schor­le in der prak­ti­schen Fla­sche zum mit­neh­men. Es gibt sie als Rosé- und als Weiß­wein-Vari­an­te. Macht sich gut als lecke­res Getränk, wenn man abends noch im Strand­korb sit­zen möch­te …

Abends im Strand­korb …

Das Helgoländer Outback

Ges­tern haben wir den Fel­sen im Meer für eini­ge Stun­den ver­las­sen: wir sind mit der Fäh­re zur Düne gefah­ren, ein klei­nes Stück Land, das zur Haupt­in­sel Hel­go­land gehört. Auf der Düne gibt es Meer, Strand, Bun­ga­lows für Urlau­ber, einen Cam­ping­platz, einen Mini-Leucht­turm, zwei Restau­rants und einen Flug­platz (u.a. bie­ten sie Direkt­flü­ge nach Bor­kum an).

Abge­se­hen von der Ruhe, die dort herrscht, bie­tet die Düne ein unver­gleich­li­ches High­light, näm­lich ihre Flo­ra und Fau­na. Es gibt tol­len Strand, der an schö­nen Tagen auch zum Baden genutzt wer­den kann, und die Dünen sind über­sät mit leuch­tend blü­hen­den Kar­tof­fel-Rosen. Die Düne ist Nist- und Brut­platz für zahl­rei­che Möwen, die jetzt im Juli Jun­ge haben. Außer­dem kann man am Strand Kegel­rob­ben aus nächs­ter Nähe begut­ach­ten. Man darf nur auch hier nicht zu nahe ran­ge­hen, da Rob­ben trotz ihres nied­li­chen Aus­se­hens Raub- und kei­ne Kuschel­tie­re sind.

Blü­te der Kar­tof­fel­ro­se. Die Pflan­ze ist ver­wandt mit der Hage­but­te und bil­det ähn­li­che Früch­te aus.
Hel­go­land, von der Düne aus gese­hen.
Jun­ge Möwen mit Alt­vo­gel
Kegel­rob­ben am Strand der Düne
Es war win­dig und kühl …

Im ‘Lan­des­in­nern’ gibt es das Dünen­ca­fé, wo man schön sit­zen und Kaf­fee trin­ken kann. Es gibt auch eine gro­ße Aus­wahl an Mit­tag- und Abend­essen, nur glu­ten­frei ist hier lei­der schwie­rig. Direkt neben dem Café gibt es Strand­kör­be zum mie­ten, mit Blick aufs Was­ser.

Strand­kör­be mit Leucht­turm, am Dünen­ca­fé

Am Flug­ha­fen gibt es noch ein zwei­tes Lokal, sowie einen klei­nen Lebens­mit­tel­la­den. Wer also für meh­re­re Tage auf der Düne blei­ben möch­te (All­er­gi­ker und/oder Vega­ner soll­ten aller­dings vor­pla­nen), muss nicht immer zur Haupt­in­sel fah­ren, nur weil das Klo­pa­pier aus­ge­gan­gen ist. 😛

Laufen, Essen, Staunen

Hel­go­land ist in vie­len Din­gen eine beson­de­re Insel. Es gibt hier kei­ne Fahr­rä­der (Aus­nah­men: Kin­der bis 12 Jah­re und zwei Dienst­fahr­rä­der der Poli­zei) und kaum Autos (in der deut­schen StVO sind sowohl Fahr­rad­ver­bot als auch Auto­ver­bot ver­an­kert). Die ca. 140 Son­der­ge­neh­mi­gun­gen gehen alle­samt an die min­des­tens nöti­gen Ver­kehrs­mit­tel: Elek­tri­sche Trans­port­fahr­zeu­ge (ähn­lich den Kof­fer-Autos auf dem Roll­feld am Flug­ha­fen), die sämt­li­che Lie­fer­fahr­ten und Gepäck­diens­te machen, zwei (!) Elek­tro-Taxen, Feu­er­wehr, Ret­tungs­dienst und Bau­fahr­zeu­ge. Vie­le Hel­go­län­der sind mit Tret­rol­lern unter­wegs (das ist ja kein Fort­be­we­gungs­mit­tel, son­dern ein Sport­ge­rät!). Alles ande­re wird zu Fuß erle­digt. Da man in sehr kur­zer Zeit ein­mal um die Insel drum­her­um lau­fen kann, stört das auch nicht wirk­lich.

Beim Lau­fen kann man auch viel auf der Insel bestau­nen:

Bun­te Hum­mer­bu­den am Süd­ha­fen
Ber­li­ner Bär
Blick auf den Ort mit Kirch­turm
Hel­go­län­der Leucht­turm
Blick auf den Lum­men­fel­sen und die Lan­ge Anna

Am Abend haben wir dann her­vor­ra­gend im Atlan­tis geges­sen, wo glu­ten­freie Zube­rei­tung auch kein Fremd­wort ist. Es gab gebra­te­ne Schol­le Büsu­mer Art (mit Krab­ben und gut gewürz­ten Kar­tof­feln) für Tan­ja und den “Steak-Tel­ler Atlan­tis” mit Schmor­ge­mü­se, Brat­kar­tof­feln, Kräu­ter­but­ter und vier ver­schie­de­nen Steaks für mich. Als Nach­tisch lecke­re Beer­engrüt­ze mit Vanil­le­eis und Sah­ne für mich und Bailey’s für Tan­ja. Ein tol­les, emp­feh­lens­wer­tes Lokal, bei dem wir mor­gen gleich auch noch mal einen Tisch reser­viert haben! 😀

Lecker essen!

Nach unse­rer Ankunft ges­tern auf Hel­go­land, dem not­wen­di­gen Ein­kauf fürs Früh­stück und dem ers­ten Spa­zier­gang (die Insel ist sooooo klein!) hat­ten wir irgend­wann Hun­ger. Wir bega­ben uns also auf die Jagd nach etwas Ess­ba­rem (hier bit­te gedank­lich ein­schüch­tern­des Jagd­ge­brüll ein­fü­gen).

Wir kehr­ten im Aqua­ri­um Café ein. Lei­der waren im Innern alle Tische besetzt, wes­halb wir uns todes­mu­tig (“So kalt ist es ja noch nicht …” *muha­ha*) nach drau­ßen setz­ten. Trotz der küh­len Tem­pe­ra­tu­ren war das Essen unglaub­lich lecker. Wir hat­ten klas­sisch Steak mit Brat­kar­tof­feln und Kräu­ter­but­ter (David) und gebra­te­nen Lachs auf Risot­to mit Pfif­fer­lin­gen und Pini­en­ker­nen (ich). Zum Nach­tisch gab es eine lecke­re Bai­leys-Creme mit Kir­schen. Das Bes­te: alles war pro­blem­los glu­ten­frei mach­bar.

Auf wei­te­re Schand­ta­ten haben wir ges­tern aller­dings ver­zich­tet und sind bald in unse­re Unter­kunft zurück­ge­kehrt, da wir bedingt durchs frü­he Auf­ste­hen (05:30 Uhr, *brrr*) ein­fach hun­de­mü­de waren …

Dreifache Vorfreude

Heu­te in einer Woche wer­den wir auf dem Weg nach Hel­go­land sein, nach­dem wir ges­tern in einer Woche (Ha! Zeit­an­ga­ben sind toll!) nach Ham­burg gefah­ren sein wer­den. (Gram­ma­tik nach Kon­rad Bei­kir­cher)

Also freu­en wir uns auf Hel­go­land. Im Anschluss wer­den wir drei Tage in Ham­burg ver­brin­gen — natür­lich mit einem Besuch des MiWu­Las. Tickets sind schon reser­viert.

Danach gibt es noch eine Woche Ent­span­nung im Süden Däne­marks. Es gibt also genug zum Vor­freu­en!

Ein Punkt der Vor­freu­de ist auch das Essen an unse­rem Ankunfts­tag in Ham­burg: Ich habe einen Tisch im Rudolph’s reser­viert — wo es her­vor­ra­gen­de glu­ten­freie Piz­za und Pas­ta gibt!

Hunger!

Wenn man den gan­zen Tag unter­wegs ist, hat man natur­ge­mäß abends Hun­ger. Egal, wie sät­ti­gend das Früh­stück war …

Als wir vom Pun­to de Teno zurück­ka­men, war es abends schon recht spät und wir hat­ten noch eine län­ge­re Fahrt vor uns. Wir ent­schlos­sen uns also, auf der Stre­cke zu essen und hiel­ten am Lokal El Tras­mal­lo in Gara­chi­co. Sty­le­mä­ßig macht das Tras­mal­lo nicht viel her, aber wir konn­ten mit Blick aufs Meer spei­sen. Die Spei­se­kar­te steht in meh­re­ren Spra­chen zur Ver­fü­gung, was auch schon mal prak­tisch war. Glu­ten­frei­es Essen zu bekom­men, war kein Pro­blem. Wir hat­ten also Krab­ben­cock­tail, Krab­ben in Knob­lauch und Öl, gf Brot, Schwein mit Salz­kar­tof­feln sowie Gemü­se und Papa­ya als Nach­tisch. Als ich einen Rot­wein bestell­te, bekam ich eine gan­ze Fla­sche Haus­wein gebracht (wahr­schein­lich Eigen­ab­fül­lung, da ohne Eti­kett), von der ich dann auch mehr als die Hälf­te schaff­te … 😛

Auch nach unse­rem Besuch des Jar­dín Botá­ni­co in Puer­to de la Cruz hat­ten wir das Ber­dürf­nis nach einem Abend­essen. Direkt gegen­über fan­den wir das klei­ne Lokal Oli­va, das zwar ein wenig Imbiss-Atmo­sphä­re hat­te, aber im Netz gut bewer­tet war. Freund­li­ches Per­so­nal, eine gut aus­ge­zeich­ne­te Spei­se­kar­te (All­er­ge­ne!) und lecke­res Essen mach­ten das Oli­va zu einer guten Wahl. Wir haben expli­zit nicht Schni­po­sa geges­sen, so wie das Paar am Neben­tisch, son­dern uns für marok­ka­ni­sches Huhn ent­schie­den. Auch nicht typisch spa­nisch, aber wenigs­tens kein Schnit­zel.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass wir in den Loka­len nie­man­dem begeg­net sind, der nicht wuss­te, was “sin glu­ten” bedeu­tet, was natür­lich die gan­ze Sache viel ein­fa­cher mach­te!