Essen auf Rügen

Gutes Essen ist wich­tig, denn wer ist schon ger­ne hung­rig und kuli­na­risch unbe­frie­digt?

Diver­se Tipps im Netz führ­ten uns mehr­fach zum Wel­ten­bumm­ler in Binz. Das Lokal hat einen ange­neh­men Außen­be­reich und ist auch im Innern sehr schön gestal­tet. Reser­vie­ren emp­foh­len! Der Wel­ten­bumm­ler ist beliebt und gera­de zur typi­schen Abend­essens­zeit gut besucht. Das Per­so­nal ist freund­lich und zuvor­kom­mend und glu­ten­frei­es Essen ist kein Pro­blem. Aller­dings ist das Lokal nicht ganz güns­tig.

Wir aßen außer­dem mehr­fach her­vor­ra­gend im Dia­vo­lo in Binz, einem exklu­si­ve­ren Ita­lie­ner. Piz­za und Pas­ta waren für uns natür­lich tabu (sahen bei den ande­ren Gäs­ten aber auch immer sehr lecker aus!) aber die Fleisch­ge­rich­te (z.B. Hirsch, Kalb oder Rin­der­steak) waren pro­blem­los glu­ten­frei mög­lich und unglaub­lich lecker. Auch hier ist das Per­so­nal sehr bemüht um das Wohl der Gäs­te.

Die Strand­hal­le in Binz ist ein gut­bür­ger­li­ches, unheim­lich belieb­tes Restau­rant an der Pro­me­na­de Rich­tung Gra­nitz gele­gen. Es wird frisch und viel regio­nal gekocht. Das Inte­ri­eur ist zusam­men­ge­wür­felt aus alten Möbeln, das Gebäu­de selbst mit viel Lie­be reno­viert. Ohne Reser­vie­rung hat man lei­der kaum eine Chan­ce auf einen Platz. Auch hier ist das Per­so­nal zuvor­kom­mend und kann bezüg­lich glu­ten­frei­em Essen gut bera­ten. Eine kla­re Emp­feh­lung!

Seit Mai die­sen Jah­res gibt es ein indi­sches Restau­rant in Binz, das Maha­ra­dscha Palace. Die indi­sche Küche ist ja zu gro­ßen Tei­len von Haus aus glu­ten­frei, was die Aus­wahl natür­lich sehr erleich­tert. Die Spei­se­kar­te hat eine All­er­gen­aus­zeich­nung, man kann aber natür­lich auch beim Per­so­nal nach­fra­gen.

Die Gas­tro­no­mie im Natur­er­be­zen­trum Rügen, aka Baum­wip­fel­pfad, hat gf Pom­mes Fri­tes, die auch in einer eige­nen Frit­teu­se zube­rei­tet wer­den. Des­wei­te­ren fin­det man Pom­mes aus der sepa­ra­ten Frit­teu­se auch in Binz bei der Kom­bü­se 41, einer Bude an der Pro­me­na­de, und im Restau­rant Sea­si­de in Lau­ter­bach.

Gut geges­sen haben wir auch im Fisch- und Steak­house in Lau­ter­bach. David hat­te ein Fleisch‑, ich ein Fisch­ge­richt und bei­des war sehr lecker. Glu­ten­frei war auch hier kein Pro­blem. Das Per­so­nal war sehr nett und gut gelaunt. Auch hier soll­te man — zumin­dest momen­tan — reser­vie­ren. Tipp: Die haus­ge­mach­te rote Grüt­ze ist ein her­vor­ra­gen­des Des­sert!

Die See­brü­cke Sel­lin ist ein wun­der­schö­nes Lokal. Laut Kar­te sind weni­ge Gerich­te glu­ten­frei, aber man kann mit dem Per­so­nal reden und dann hat man doch Optio­nen. Wir hat­ten lei­der das Pech, dass das Kas­sen- und Buchungs­sys­tem durch­ein­an­der war, wes­halb wir eine lan­ge War­te­zeit auf das Abend­essen in Kauf neh­men muss­ten, aber schluss­end­lich war es sehr lecker. Es gibt auch tol­le Eis­be­cher als Nach­tisch!

Bei unse­rem Zwi­schen­stopp in Vech­ta heu­te Abend sind wir in die Elmen­dorffburg ein­ge­kehrt. Wir waren bei­de von dem Lokal total begeis­tert. Die Gerich­te sind eine Mischung aus gut­bür­ger­lich und exo­tisch und das Essen schmeckt her­vor­ra­gend! Die Kar­te hat eine All­er­gen­aus­zeich­nung, aber Ände­run­gen sind auch kein Pro­blem. Wir hat­ten bei­de das Thun­fischsteak — laut Kar­te glu­ten­hal­tig, wahr­schein­lich bemehlt — und es war gar kei­ne gro­ße Sache, eine glu­ten­freie Vari­an­te zu bekom­men. Auch die Nach­ti­sche sind ein Traum. Die Atmo­sphä­re im Restau­rant ist sehr ange­nehm und die Beleg­schaft sehr freund­lich. Eine kla­re Emp­feh­lung!

Über den Bäumen

Mon­tag zog es den Göt­ter­gat­ten — bei ange­nehm war­men Wet­ter und Son­nen­schein — erst ein­mal zum Baum­wip­fel­pfad. Ihn reiz­te beson­ders die Aus­sicht auf die Umge­bung, aber auch die Tat­sa­che, dass er noch nie auf einem Baum­wip­fel­pfad unter­wegs gewe­sen war.

Bei maxi­mal 6% Stei­gung — sehr ange­nehm zu lau­fen — ging es also hin­auf in die Baum­kro­nen. Es war nicht zu viel los und meis­tens gelang es uns, von den ande­ren Besu­chern Coro­na-gerech­ten Abstand zu hal­ten. Zwi­schen­durch gibt es immer mal wie­der Lern- bzw. Geschick­lich­keits­sta­tio­nen. Vor allem letz­te­re mach­ten beim Über­que­ren gro­ßen Spaß. Auf der Aus­sichts­plat­form selbst war es son­nig, aber auch sehr win­dig. Jacke mit­neh­men lohnt sich also. Von oben hat­ten wir einen wun­der­ba­ren Blick auf die Umge­bung.

Es geht nach oben …
Blick auf das ers­te Ron­dell
Blick auf das zwei­te Ron­dell, mit ca. 80jähriger Rot­bu­che in der Mit­te
Blick aufs Meer

Nach dem anstren­gen­den *hust* Auf­stieg kehr­ten wir in das zum Baum­wip­fel­pfad dazu­ge­hö­ri­ge Lokal ein. Nach­fra­gen brach­te zuta­ge, dass die glu­ten­frei­en Pom­mes in einer eige­nen Frit­teu­se gemacht wer­den und somit für uns ess­bar sind — hur­rah! Der Mit­tags­s­nack war geret­tet! Lei­der fiel dem Göt­ter­gat­ten beim Ver­las­sen des Lokals die Mas­ke aus der Tasche, wes­halb wir noch ein­mal wie­der­kom­men und das baby­blaue Stoff­teil suchen muss­ten — sehr zum Leid­we­sen des Man­nes, der auf sich selbst wütend war …

Lieblingskneipe

Schon letz­ten Herbst, aber auch die­ses Jahr wie­der, gehen wir auf Bor­kum ger­ne in den Pfer­de­stall. Die uri­ge Knei­pe — der Name ist Pro­gramm — bie­tet von Früh­stück über Abend­essen bis zu Cock­tails alles. Die Aus­wahl an Alko­ho­li­ka (beson­ders für die Cock­tails) ist dem­entspre­chend auch enorm.

Pina Cola­da im Pfer­de­stall

Da der Pfer­de­stall nicht nur bei uns beliebt ist, wird es vor allem abends ger­ne mal sehr voll. Prak­ti­scher­wei­se kann man auch drau­ßen sit­zen. Für frie­ren­de Men­schen (mich zum Bei­spiel) lie­gen Decken bereit. Außer­dem ste­hen im Außen­be­reich gro­ße Heiz­strah­ler.

Man soll hier auch glu­ten­frei früh­stü­cken sowie am Wochen­en­de gf Waf­feln genie­ßen kön­nen, aber das haben wir bis­her noch nicht getes­tet. Am Frei­tag kurz vor unse­rer Abrei­se sind wir auf einen letz­ten Kaf­fee in den Pfer­de­stall gesprun­gen (der Wind war eis­kalt und lud nicht zum Spa­zie­ren­ge­hen ein), der nicht nur gut schmeck­te, son­dern auch hübsch aus­sah.

Milch­kaf­fee im Pfer­de­stall

Fazit: Ger­ne wie­der und nur zu emp­feh­len!

Auf Borkum ist alles anders…

Wir sind wie­der auf Bor­kum, dies­mal für die zwei­te Feri­en­wo­che. Da wir hier zum größ­ten Teil ent­span­nen, gibt es nicht viel zu berich­ten.

Wir haben vie­le Schrit­te auf dem Schritt­zäh­ler, etli­che Kilo­me­ter auf dem Fahr­rad-Tacho und eini­ges gese­hen. Wir waren im Ost­land, sind viel am Strand ent­lang gelau­fen und haben wie­der die sehr loh­nens­wer­te Old­ti­mer-Bus­tour gemacht.

Spä­ter wird es dazu noch eini­ge Bil­der geben. Natür­lich haben wir auch wie­der sehr gut geges­sen. Für alle Zölis lohnt sich Bor­kum wirk­lich, wir haben in fol­gen­den Loka­len her­vor­ra­gend geges­sen:

  • Rias Beach Cui­sine — Her­vor­ra­gen­de “Flexitarian”-Küche mit einer klei­nen aber sehr lecke­ren Aus­wahl und einem schö­nen Ambi­en­te sowie her­vor­ra­gen­dem Ser­vice!
  • in undis — eine kuli­na­ri­sche Erfah­rung der spa­ni­schen Art — hier gibt es tol­le Tapas und glu­ten­frei ist kein Pro­blem! Der Unter­ti­tel ist Pro­gramm: “Spa­ni­en trifft Bor­kum”
  • Piz­ze­ria Il Faro — Her­vor­ra­gen­de glu­ten­freie Nudeln und Piz­za mög­lich (Ach­tung: die Piz­za wird im sel­ben Ofen geba­cken wie die gh-Piz­za!). Fami­li­en-Restau­rant mit vie­len Kin­dern.
  • Klein & Fein — ein etwas geho­be­nes Lokal mit her­vor­ra­gen­dem Ser­vice und noch bes­se­rem Essen. Der Kell­ner kennt alle Zuta­ten und die Küche ist sehr fle­xi­bel, um selbst den Gruß aus der Küche in glu­ten­frei anbie­ten zu kön­nen. Wirk­lich eine Emp­feh­lung!
  • Lütt­je Toorn­kie­ker — ein net­tes Café / Bis­tro, das auch als all­er­gik­er­freund­lich aus­ge­zeich­net ist. Hier gibt es lak­to­se- und glu­ten­frei­en Kuchen, der rich­tig lecker schmeckt!
Hei­ße Scho­ko­la­de und Kuchen im Lütt­je Toorn­kie­ker beim Alten Leucht­turm

Pizza in Kolding

Ges­tern Abend sind wir nach Kol­ding gefah­ren in der Hoff­nung, dort lecker Piz­za essen zu kön­nen. Das Nico­lai-Café war unser Ziel. Wir frag­ten direkt nach: gf Piz­za sei kein Pro­blem. So saßen wir also am Nico­lai-Platz und geno­ßen gf Brot als Vor­spei­se sowie zwei lecke­re glu­ten­freie Piz­zen. Trotz­dem an die­ser Stel­le ein Tipp an alle Zölis: Die Piz­za wur­de uns auf einem rus­ti­ka­len Holz­brett ser­viert. Wir haben sie bei­de super pro­blem­los ver­tra­gen, trotz­dem wis­sen wir natür­lich, dass ein Holz­brett eine Kon­ta­mi­na­ti­ons­quel­le ist. Wer also dort glu­ten­frei essen möch­te, soll­te dar­um bit­ten, dass die Piz­za auf einem Tel­ler ser­viert wird. Das Per­so­nal war sehr nett und zuvor­kom­mend und lässt bei die­ser Sache bestimmt mit sich reden. David hat sich zum Abschluss noch einen typi­schen däni­schen Nach­tisch gegönnt.

Nach­tisch mit Apfel­kom­pott im Nico­lai-Café
Blick auf den Nico­lai-Platz

Nach unse­rem lecke­ren Abend­essen haben wir noch eine Run­de durch Kol­ding gedreht. Es gibt hier eine ehe­ma­li­ge Königs­burg, das Kol­ding­hus, das man tags­über auch besich­ti­gen kann. Die Nico­lai-Kir­che ist schon von außen beein­dru­ckend, aber sicher auch von innen sehens­wert. Lei­der war sie ges­tern Abend schon geschlos­sen und wir konn­ten sie nur noch von außen bewun­dern.

Nico­lai-Kir­che
Kunst am Nico­lai-Platz
Trep­pen­auf­gang zum Kol­ding­hus, das im Hin­ter­grund zu sehen ist.

Ostküste

Nach unse­rer Besich­ti­gung der Runen­stei­ne und Hügel­grä­ber von Jel­ling sind wir wei­ter gefah­ren nach Vej­le, eine Stadt an der Ost­küs­te. Vej­le liegt direkt am Meer (Ost­see!) und hat sowohl Indus­trie- als auch Sport­ha­fen. Angren­zend an den Sport­ha­fen ist ein neu­es Wohn­ge­biet mit Blick aufs Meer ent­stan­den, in dem immer noch gebaut wird. Hier fin­det man auch das — laut Wiki­pe­dia — neue Wahr­zei­chen der Stadt: Bøl­gen, die “Wel­le”, ein archi­tek­to­nisch äußerst inter­es­san­tes Gebäu­de. Der Name ist hier übri­gens Pro­gramm.

Sport­ha­fen von Vej­le mit “Wel­le”

Beson­ders beein­druckt waren wir auch vom “Fjor­den­hus”, einem archi­tek­to­ni­schen Klein­od, das mit­ten im Hafen als Fir­men­sitz dient.

Fjor­den­hus

Wenn man den Hafen­steg bis zum Ende ent­lang­läuft, hat man einen net­ten, aber ges­tern zumin­dest sehr win­di­gen Blick auf die Ost­see.

Da wir irgend­wann knur­ren­de Mägen ver­spür­ten, mach­ten wir uns auf Rich­tung Stadt­mit­te. Auf Tri­pad­vi­sor hat­ten wir gele­sen, dass die Taver­na Hel­las glu­ten­frei­es Essen anbie­te. Unse­re Nach­fra­gen bestä­tig­ten dies und so konn­ten wir ein lecke­res grie­chi­sches Gyros genie­ßen.

Gyros­tel­ler in der Taver­ne Hel­las

Ein High­light ande­rer Art waren die bun­ten Schir­me, die wäh­rend des Essens über unse­ren Köp­fen tanz­ten. Laut Goog­le wer­den sie jedes Jahr zwi­schen April und Okto­ber im Midt­punkt, so heißt das Vier­tel in Vej­le, auf­ge­hängt. Ein­fach nur schön!

Muh! Schlafen im Stall.

Unse­re Unter­kunft heißt “Den Gam­le Kostald”, was über­setzt nichts ande­res heißt als “Der alte Kuh­stall”. Dem­entspre­chend fin­det man hier über­all Kühe in Form von Salz- und Pfef­fer­streu­ern, Tas­sen, Eier­be­chern, Stoff­kü­hen, elek­tro­nisch sin­gen­den Kühen, Bil­dern und vie­lem mehr.

Salz und Pfef­fer von *sehr* glück­li­chen Kühen…

Die Bruuns spre­chen Eng­lisch und ein wenig Deutsch. Glu­ten­frei­es Früh­stück ist gar kein Pro­blem. Jeden Mor­gen gibt es glu­ten­frei­es Brot und Bröt­chen, Mar­me­la­de, Wurst, Käse, Scho­ko­la­den­tä­fel­chen, Obst und Honig sowie ein Ei. Man ist also wun­der­bar ver­sorgt. 🙂

Unser Zim­mer ist recht geräu­mig und wir haben eine Gemein­schafts­kü­che, eine Gemein­schafts-Ter­as­se und einen gro­ßen Gemein­schafts-Saal zur Ver­fü­gung. Wer mehr Bil­der sehen möch­te, kann hier in die Gal­le­rie schau­en.

Unser Bett ist sehr bequem und nach dem doch recht har­ten Bett des ibis bud­get in Ham­burg eine Wohl­tat. Die Lage ist außer­halb, sehr ruhig gele­gen. Rund­her­um gibt es viel Grün, vor allem Fel­der. Trotz­dem ist der Weg zur Auto­bahn (E20) nicht weit und man ist in 25 Minu­ten in Ribe.

Essen in Ribe

Die letz­ten bei­de Aben­de waren wir zum Essen in Ribe, der ältes­ten Stadt Däne­marks.

Mitt­woch Abend stol­per­ten wir müde, durs­tig, ver­schwitzt und ver­klebt ins Hotel Dag­mar. Wir waren etwas mut­los und genervt, da wir online kei­ne ver­nünf­ti­gen Tips für glu­ten­frei­es Essen in Ribe gefun­den hat­ten. Aller­dings waren wir beim Goo­geln auf einen win­zi­gen Hin­weis gesto­ßen, dass es letz­ten Jahr an Weih­nach­ten im Hotel Dag­mar irgend­ein beson­de­res Des­sert auch gf gege­ben hät­te. Wir beschlos­sen also, dort nach­zu­fra­gen. Die sehr net­te und zuvor­kom­men­de Bedin­gung erkun­dig­te sich für uns in der Küche: bis auf eine Vor­spei­se kön­ne alles pas­send abge­wan­delt wer­den. Wir nah­men also im sehr schö­nen, geho­be­ne­ren Restau­rant Platz und ent­schie­den uns für Haupt­ge­richt und Des­sert. Die Kar­te hat eine klei­ne, aber erle­se­ne Aus­wahl: es gibt jeweils zwei Wahl­mög­lich­kei­ten bei Vor- und Haupt­spei­se sowie Des­sert. Wir ver­mu­ten, dass die Kar­te regel­mä­ßig gewech­selt wird, haben dies aber nicht erfragt. Auf jeden Fall war unser Essen extrem lecker (Haupt­ge­richt: gefüll­tes Perl­huhn mit Möh­ren, Möh­ren­chips und däni­schen Salz­kar­tof­feln, Nach­spei­se: selbst­ge­mach­te Erd­beer-Eis­creme und fri­sche Erd­bee­ren) und wir haben es bei­de wun­der­bar ver­tra­gen. Ich kann das Lokal nur wärms­tens emp­feh­len!

Restau­rant des ‘Hotel Dag­mar’
Schö­ne, alte Ein­rich­tung
Haupt­gang: gefüll­tes Perl­huhn

Heu­te Abend sind wir auf gut Glück zum Steak­house Jacob A mar­schiert (“Steak­haus soll­te doch kein Pro­blem sein …”) und haben auch hier nach­ge­fragt. Auch hier war das Per­so­nal sehr freund­lich und bemüht. Zuerst war sich unse­re net­te Bedie­nung nicht ganz sicher, wor­auf man bei glu­ten­frei­em Essen ach­ten muss, aber nach einer aus­führ­li­chen Erklä­rung unse­rer­seits gab sie alles in die Küche wei­ter. Unse­re Bestel­lung wur­de dem­entspre­chend ange­passt und die geor­der­ten Hähn­chen- und Rin­der­spie­ße waren ziem­lich lecker. Zum Nach­tisch gab’s noch Eis und auch hier haben wir alles gut ver­tra­gen. Dau­men hoch auch für das Steak­house Jacob A in Ribe!

Kulinarisches

Dass man im Aqua­ri­um Café wun­der­bar glu­ten­frei essen kann, haben wir ja bereits erwähnt. Wir waren heu­te noch ein­mal dort (es war wie­der rich­tig lecker!) und haben das Ange­bot des Tages genutzt: eine Pro­bier-Por­ti­on Knie­per als Vor­spei­se zum Tei­len. Es war zwar ein wenig Arbeit, das hel­le Fleisch aus den Sche­ren zu puh­len, aber es hat sich defi­ni­tiv gelohnt. Da wir bis­her noch nie Knie­per geges­sen hat­ten, haben wir uns nicht gleich an eine gro­ße 900g Por­ti­on her­an­ge­traut.

Hel­go­län­der Knie­per, rechts im Bild: Spe­zi­al­be­steck

Wen es ins Pan­ora­ma Café ver­schlägt, der kann sich ent­we­der an den lecke­ren, haus­ge­mach­ten Tor­ten und Kuchen güt­lich tun, oder, wenn man wie wir kein Glu­ten zu sich neh­men darf, die glu­ten­freie Eis­tor­te bestel­len. Sie kommt in den Hel­go­län­der Far­ben daher und schmeckt rich­tig gut. Außer­dem kann man vom Café aus wun­der­bar die Aus­sicht auf Hafen, Meer und Düne genie­ßen.

Im Pan­ora­ma Café

Im insel­ei­ge­nen Ede­ka habe ich außer­dem eine net­te Geträn­ke-Alter­na­ti­ve ent­deckt: ‘Strand­gut’, eine Wein­schor­le in der prak­ti­schen Fla­sche zum mit­neh­men. Es gibt sie als Rosé- und als Weiß­wein-Vari­an­te. Macht sich gut als lecke­res Getränk, wenn man abends noch im Strand­korb sit­zen möch­te …

Abends im Strand­korb …

Das Helgoländer Outback

Ges­tern haben wir den Fel­sen im Meer für eini­ge Stun­den ver­las­sen: wir sind mit der Fäh­re zur Düne gefah­ren, ein klei­nes Stück Land, das zur Haupt­in­sel Hel­go­land gehört. Auf der Düne gibt es Meer, Strand, Bun­ga­lows für Urlau­ber, einen Cam­ping­platz, einen Mini-Leucht­turm, zwei Restau­rants und einen Flug­platz (u.a. bie­ten sie Direkt­flü­ge nach Bor­kum an).

Abge­se­hen von der Ruhe, die dort herrscht, bie­tet die Düne ein unver­gleich­li­ches High­light, näm­lich ihre Flo­ra und Fau­na. Es gibt tol­len Strand, der an schö­nen Tagen auch zum Baden genutzt wer­den kann, und die Dünen sind über­sät mit leuch­tend blü­hen­den Kar­tof­fel-Rosen. Die Düne ist Nist- und Brut­platz für zahl­rei­che Möwen, die jetzt im Juli Jun­ge haben. Außer­dem kann man am Strand Kegel­rob­ben aus nächs­ter Nähe begut­ach­ten. Man darf nur auch hier nicht zu nahe ran­ge­hen, da Rob­ben trotz ihres nied­li­chen Aus­se­hens Raub- und kei­ne Kuschel­tie­re sind.

Blü­te der Kar­tof­fel­ro­se. Die Pflan­ze ist ver­wandt mit der Hage­but­te und bil­det ähn­li­che Früch­te aus.
Hel­go­land, von der Düne aus gese­hen.
Jun­ge Möwen mit Alt­vo­gel
Kegel­rob­ben am Strand der Düne
Es war win­dig und kühl …

Im ‘Lan­des­in­nern’ gibt es das Dünen­ca­fé, wo man schön sit­zen und Kaf­fee trin­ken kann. Es gibt auch eine gro­ße Aus­wahl an Mit­tag- und Abend­essen, nur glu­ten­frei ist hier lei­der schwie­rig. Direkt neben dem Café gibt es Strand­kör­be zum mie­ten, mit Blick aufs Was­ser.

Strand­kör­be mit Leucht­turm, am Dünen­ca­fé

Am Flug­ha­fen gibt es noch ein zwei­tes Lokal, sowie einen klei­nen Lebens­mit­tel­la­den. Wer also für meh­re­re Tage auf der Düne blei­ben möch­te (All­er­gi­ker und/oder Vega­ner soll­ten aller­dings vor­pla­nen), muss nicht immer zur Haupt­in­sel fah­ren, nur weil das Klo­pa­pier aus­ge­gan­gen ist. 😛