Burger!!!

Die Bur­ge­rei am Neu­markt ist abso­lut zu emp­feh­len. Für jeden Geschmack ist sowohl bei der Bur­ger-Aus­wahl als auch bei den Bei­la­gen etli­ches dabei. Das Per­so­nal ist freund­lich und bemüht sich dar­um, die Wün­sche der Gäs­te zu erfüllen. 

Es gibt glu­ten­freie Bur­ger-Bröt­chen (das Bun muss man sowie­so selbst wäh­len) und eine Spei­se­kar­te mit All­er­gen-Aus­zeich­nung. Fra­gen zum jewei­li­gen Gericht kann das Per­so­nal auch beant­wor­ten (lei­der in vie­len Loka­len kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit). Wir waren sehr zufrie­den und begeis­tert vom lecke­ren, glu­ten­frei­en Burger. 🙂 🍔 

Kulinarisches

Essen ist wich­tig. Ohne lecke­res Essen haben wir schlech­te Lau­ne. Das möch­te ja keiner. 😉

Der Tag heu­te mor­gen fing posi­tiv an: Das Früh­stück im Hotel war lecker, die Aus­wahl am Buf­fet groß. Glu­ten­frei­es Brot und Bröt­chen gab es auch. 🍞 Der Mann freu­te sich vor allem über Rühr­ei und Bacon, ich mich über den Kaf­fee (heiß, eini­ger­ma­ßen stark, kof­fe­in­hal­tig). 🍳 🥓☕️ 

Noch mehr lecke­ren Kaf­fee und hei­ßen Kakao gab es in der Markt­hal­le. Wir muss­ten uns dort vom schlech­ten Wet­ter erho­len und aufwärmen. 

Abends gönn­ten wir uns glu­ten­freie Piz­za (lecker!) im Deli­zia. Das Lokal liegt gedie­gen im Vil­len­vier­tel ‘Wei­ßer Hirsch’ und bie­tet eine reich­hal­ti­ge Aus­wahl an Vor­spei­sen, Haupt­ge­rich­ten (Piz­za und Pas­ta auch glu­ten­frei) 🍕 und Nach­tisch. Auch die Wein­kar­te ist ansehn­lich. 🍷 Wir haben uns sagen las­sen, dass auch die klas­si­sche, glu­ten­hal­ti­ge Piz­za sehr gelun­gen war. Alles in allem sehr empfehlenswert! 😊 👍 

Lecker!

Sehr lecke­res Essen gibt es auf Amrum im Oomes Hüs in Nord­dorf. Gut­bür­ger­lich mit einem Twist trifft es wahr­schein­lich am Bes­ten. Wir hat­ten tele­fo­nisch abge­klärt, ob glu­ten­frei­es Essen mög­lich sei und es war gar kein Pro­blem. Auch vom Ambi­en­te her ist das Lokal sehr ange­nehm und das Per­so­nal sehr freund­lich und um die Gäs­te bemüht. Sehr zu empfehlen!

Das Inte­ri­eur im Oomes Hüs — urig und gemütlich 
Lamm mit Wild­reis auf Spitz­kohl­cur­ry — top!

Außer­dem haben wir noch das Lik­e­dee­ler in Stenod­de getes­tet und waren begeis­tert. In einem wun­der­schö­nen Gar­ten mit Blick aufs Meer sit­zend, kann man köst­li­ches Essen genie­ßen. Die Fisch­ge­rich­te sind mitt­ler­wei­le pro­blem­los glu­ten­frei mög­lich, weil die Küche letz­te Woche von Wei­zen­mehl auf Mais­mehl für die Mehlie­rung umge­stie­gen ist. 🙂 Gleich am aller­ers­ten Tag kam ich in den Genuß die­ser Umstel­lung und war sehr zufrie­den. Ich habe ein­mal den wahn­sin­nig lecke­ren Wolfs­barsch und ein­mal eine Schol­le genos­sen. David hielt sich eher an Fleisch, Schwein und Pute, von der er aber auch sehr begeis­tert war. Die zuvor­kom­men­de Bedie­nung hat­te sich sogar von einem Besuch auf den ande­ren gemerkt, dass wir glu­ten­frei essen! Auch die­ses Lokal kann ich jedem nur ans Herz legen. 

Im Gar­ten von Likedeeler

Und — weil ich es bis­her noch nicht gepos­tet habe: So sehen die lecke­ren glu­ten­frei­en Waf­feln im Café Kaf­fee­flut in Witt­dün aus. 

Frie­sen­waf­fel mit Sah­ne und Pflaumenmus

Drahtesel

Wir sind ohne Auto auf der Insel (Bor­kum lässt grü­ßen). Da man sich ja irgend­wie vor­wärts bewe­gen möch­te und nicht alles fuß­läu­fig erreich­bar ist, bie­ten sich Fahr­rä­der an (in den Bus möch­te man sich auch nicht stän­dig mit Mas­ke auf der Nase quet­schen). Mit dem Rad kann man dann wun­der­bar hier her­um­fah­ren, zum Bei­spiel ans ande­re Ende der Insel nach Witt­dün, oder erst ein­mal nur bis zum nächs­ten Ort, nach Nebel.

In Nebel gibt es einen his­to­ri­schen Orts­kern mit vie­len typisch frie­si­schen Häu­sern, die oft sehr hüb­sche Vor­gär­ten haben. Reed­ge­deck­te Dächer sieht man natür­lich auch sehr viele. 

Wohn­haus in Nebel

Es gibt außer­dem eine alte Müh­le (Dr. Who Fans könn­ten sich an einen Dalek erin­nert füh­len) sowie eine Kir­che mit Fried­hof. Der alte Grab­stein eines ehe­ma­li­gen Mül­lers ist auch dort auch zu sehen, so wie vie­le ande­re spre­chen­de Stei­ne (man­che haben einen QR-Code, der zu einer Web­site mit zusätz­li­chen Infos führt). 

Die St. Cle­mens-Kir­che selbst ist alt, rela­tiv klein aber inter­es­sant. Obwohl — wie in den meis­ten Kir­chen — um Spen­den für die Instand­hal­tung gebe­ten wird, ist St. Cle­mens in gutem Zustand und wirkt freund­lich und sehr gepflegt. Tat­säch­lich fin­den sich in der Kir­che eini­ge sehr alte Schät­ze, wie zum Bei­spiel ein Sakra­men­ten­schrank und geschnitz­te Holz­fi­gu­ren der Apostel. 

St. Cle­mens in Nebel 
St. Cle­mens — Innenansicht
Dalek — äh, Müh­le in Nebel 

Wer bis nach Witt­dün radeln möch­te, kann ein­fach über den Deich fah­ren. Eine sehr schö­ne Stre­cke mit wun­der­ba­rer Aus­sicht! Der Ort selbst bie­tet — neben dem Café Kaf­fee­flut, das wirk­lich zu emp­feh­len ist — eini­ge net­te Läden und eine schö­ne Strand­pro­me­na­de, die man ent­we­der ent­lang­spa­zie­ren oder, auf einer der vie­len Bän­ke sit­zend, ein­fach von der Aus­sicht her genie­ßen kann. 

Witt­dü­ner Hafenanlagen

Essen!

Wir haben jetzt zwei Tage mit sehr lecke­rem Abend­essen hin­ter uns. 

Ges­tern waren wir im Restau­rant De Strun­lu­uker. Es liegt in Sicht­wei­te des Strands direkt hin­ter dem Lokal Strand 33, von dem wir schon berich­tet hat­ten. De Strun­lu­uker ist auf jeden Fall emp­feh­lens­wert! Es war für die Küche über­haupt kein Pro­blem, Aus­kunft über All­er­ge­ne im Essen zu geben und Gerich­te pas­send glu­ten­frei abzu­wan­deln. Ich freu­te mich also über den so genann­ten “Leucht­turm”, ver­schie­de­ne Fisch­fi­lets in Senf-Mer­ret­tich-Soße und David ließ sich Och­sen­bäck­chen auf Pas­ti­na­ken­stampf schme­cken. Auch der Nach­tisch war wun­der­bar und so sind wir satt und zufrie­den in die Feri­en­woh­nung zurück gekehrt. 

Des­sert im De Strun­lu­uker: Ton­ka-Boh­nen-Par­fait mit Früchten

Es scheint übri­gens zur Phi­lo­so­phie des Lokals zu gehö­ren, fri­sche und loka­le Pro­duk­te zu ver­wen­den und auf All­er­gien und Beson­der­hei­ten der Gäs­te ein­zu­ge­hen. Im Ein­gangs­be­reich und auch auf der Kar­te ist Ent­spre­chen­des vermerkt. 

Schild am Ein­gang des Restaurants

Heu­te haben wir das Tor­haus in Nebel, dem Nach­bar­ort, getes­tet und wur­den auch hier nicht ent­täuscht. Ein sehr schö­nes Lokal mit sehr lecke­rem Essen erwar­te­te uns. Wir haben uns durch Vor­spei­se (Gar­ne­len), Haupt­ge­richt (Roast­beef) und Nach­spei­se (Crè­me bru­lée) gefut­tert und waren danach pappsatt. 

Roast­beef mit Brat­kar­tof­feln und Salat im Tor­haus — empfehlenswert! 

In bei­den Loka­len wer­den die Coro­na-Vor­ga­ben übri­gens sehr gewis­sen­haft umge­setzt: genug Abstand zwi­schen den Tischen, Hand­des­in­fek­ti­on am Ein­gang, Mas­ken­pflicht, Ein­che­cken mit Luca-App (ja, ich weiß, die mag nicht jeder) und drin­nen sit­zen nur mit gül­ti­gen Test oder voll­stän­di­ger Imp­fung. Sel­bi­ges Pro­ze­de­re ist mehr oder weni­ger auf der gan­zen Insel Stan­dard, scheint aber gut zu funktionieren. 

Strandspaziergang

Heu­te haben wir uns bei strah­len­dem Son­nen­schein auf­ge­macht zu einem Strand­spa­zier­gang rund um das Natur­schutz­ge­biet Amru­mer Odde. Der Rund­weg ent­lang des Mee­res führt einen um die Nord­spit­ze der Insel her­um und man kann nach Föhr und Sylt rüberwinken. 

Sylt, von der Amru­mer Odde aus gesehen

Da die Odde vor allem Vogel­schutz­ge­biet ist, tum­meln sich hier zahl­rei­che Feder­tie­re: Möwen und Aus­tern­fi­scher, beispielsweise. 

Der Wind war heu­te trotz schö­nen Wet­ters sehr hef­tig, wes­halb ich teil­wei­se etwas mit mei­ner Sicht zu kämp­fen hat­te — lag an den Haa­ren, die mir stän­dig ins Gesicht weh­ten … Dafür gab es bis­her kein ein­zi­ges Tröpf­chen Regen, son­dern fast durch­gän­gig strah­len­den Son­nen­schein. Die weni­gen Wölk­chen, die über uns her­weh­ten, waren alle­samt harm­los und freundlich. 

Der Strand lädt zum Bar­fuß­lau­fen ein! 

Da das lan­ge Lau­fen im Sand aber nun ein­mal anstren­gend ist, waren wir nach unse­rem Spa­zier­gang ziem­lich geschafft und sind nur noch ins Dorf gera­delt, um uns bei Car­lo ein Eis und einen Milch­kaf­fee bzw. einen Milks­ha­ke zu geneh­mi­gen. Alles war sehr lecker! 

Ziem­lich platt und faul haben wir uns anschlie­ßend im Gar­ten unse­rer Fewo auf die Lie­ge­stüh­le gewor­fen und den rest­li­chen Nach­mit­tag bei bes­tem Wet­ter ver­döst oder lesend verbracht. 

Inselerkundung

Heu­te haben wir uns Fahr­rä­der gemie­tet und die Insel erkun­det. Eine der vie­len Fahr­rad-Ver­mie­ter ist hier direkt 50m wei­ter, und so haben wir zwei pas­sen­de Räder direkt bis zum Urlaubsen­de bekom­men. Das Rad ist — da wir ohne Auto auf der Insel sind — vor­aus­sicht­lich unser wich­tigs­tes Fortbewegungsmittel.

So sind wir heu­te über Nebel und Stee­nod­de nach Witt­dün gefah­ren. In Nebel haben wir erst­mal eine Pau­se ein­ge­legt und um kurz nach 12 uns jeweils eine “Tote Tan­te” bestellt… so fährt es sich dann gleich besser.

Auf dem schö­nen Rad­weg ent­lang der Küs­te hat­ten wir dann auch einen schö­nen Blick auf die Bucht, im Hin­ter­grund Nebel mit der St. Cle­mens Kir­che:

Auch den Leucht­turm von Amrum konn­ten wir quer über die Insel hin­weg sehen:

In Witt­dün sind wir dann im Café Kaf­fee­flut ein­ge­kehrt. Hier gibt es sehr lecke­re glu­ten­freie Waf­feln — auch Friesische!

Der­art gestärkt haben wir einen lan­gen Spa­zier­gang rund um Witt­dün gemacht. Das Wet­ter war wun­der­bar, wir hat­ten meist strah­len­den Son­nen­schein. Und dann kam eine dicke, dunk­le Wol­ke, die sich immer­hin nicht über uns aus­ge­las­sen hat. Aber sie hat und ein sehr anschau­li­ches Wet­ter­spek­ta­kel geboten:

Was wir so noch nie gese­hen hat­ten war die­se kla­re Kan­te über die Län­ge der Wol­ke. Ein fas­zi­nie­ren­der Anblick:

Was Pferde mit Amrum und der A1 zu tun haben

Heu­te sind wir auf Amrum ange­kom­men. Den Weg haben wir jedoch mit einer Zwi­schen­über­nach­tung gemacht, damit es nicht so stres­sig wird.

Da kom­men die Pfer­de ins Spiel: die­se Über­nach­tung haben wir ent­lang der A1 geplant und waren im ibis Styles Hotel in Vech­ta.

Vech­ta ist als Stadt der Pfer­de bekannt und wie auf unse­rem Rück­weg von Rügen haben wir uns wie­der fast vor dem gro­ßen Pferd im Ein­gang erschrocken.

Lei­der war unser Lieb­lings­re­stau­rant in Vech­ta — die Elmen­dorffburg - geschlos­sen. Man baut dort die Küche um. Also haben wir statt­des­sen im hotel­ei­ge­nen Restau­rant — ein ita­lie­ni­sches Restau­rant namens Da Ser­gio — nach glu­ten­frei­en Mög­lich­kei­ten gefragt und wur­den nicht ent­täuscht! Die Küche weiß, was Sache ist und weist auch auf Kon­ta­mi­na­ti­on in der Frit­teu­se hin. Man hat sogar glu­ten­freie Nudeln zur Verfügung.

Nach einem reich­hal­ti­gen Früh­stück am nächs­ten Tag ging es wei­ter. Ich hat­te dem ibis Styles im Vor­feld Bescheid gesagt, dass wir glu­ten­frei früh­stü­cken müss­ten und man hat das an die Bäcke­rei im Haus wei­ter­ge­lei­tet. Die haben dann offen­bar erkannt, dass sie das nicht kön­nen und GF-Brot und ‑Bröt­chen zuge­kauft. Wir wur­den bes­tens ver­sorgt! Da das extra für uns besorgt wur­de durf­ten wir auch den Über­schuss mit­neh­men! So geht Service.

Heu­te also auf, in Rich­tung Fähre.

Essen auf Rügen

Gutes Essen ist wich­tig, denn wer ist schon ger­ne hung­rig und kuli­na­risch unbefriedigt? 

Diver­se Tipps im Netz führ­ten uns mehr­fach zum Wel­ten­bumm­ler in Binz. Das Lokal hat einen ange­neh­men Außen­be­reich und ist auch im Innern sehr schön gestal­tet. Reser­vie­ren emp­foh­len! Der Wel­ten­bumm­ler ist beliebt und gera­de zur typi­schen Abend­essens­zeit gut besucht. Das Per­so­nal ist freund­lich und zuvor­kom­mend und glu­ten­frei­es Essen ist kein Pro­blem. Aller­dings ist das Lokal nicht ganz günstig. 

Wir aßen außer­dem mehr­fach her­vor­ra­gend im Dia­vo­lo in Binz, einem exklu­si­ve­ren Ita­lie­ner. Piz­za und Pas­ta waren für uns natür­lich tabu (sahen bei den ande­ren Gäs­ten aber auch immer sehr lecker aus!) aber die Fleisch­ge­rich­te (z.B. Hirsch, Kalb oder Rin­der­steak) waren pro­blem­los glu­ten­frei mög­lich und unglaub­lich lecker. Auch hier ist das Per­so­nal sehr bemüht um das Wohl der Gäste. 

Die Strand­hal­le in Binz ist ein gut­bür­ger­li­ches, unheim­lich belieb­tes Restau­rant an der Pro­me­na­de Rich­tung Gra­nitz gele­gen. Es wird frisch und viel regio­nal gekocht. Das Inte­ri­eur ist zusam­men­ge­wür­felt aus alten Möbeln, das Gebäu­de selbst mit viel Lie­be reno­viert. Ohne Reser­vie­rung hat man lei­der kaum eine Chan­ce auf einen Platz. Auch hier ist das Per­so­nal zuvor­kom­mend und kann bezüg­lich glu­ten­frei­em Essen gut bera­ten. Eine kla­re Empfehlung! 

Seit Mai die­sen Jah­res gibt es ein indi­sches Restau­rant in Binz, das Maha­ra­dscha Palace. Die indi­sche Küche ist ja zu gro­ßen Tei­len von Haus aus glu­ten­frei, was die Aus­wahl natür­lich sehr erleich­tert. Die Spei­se­kar­te hat eine All­er­gen­aus­zeich­nung, man kann aber natür­lich auch beim Per­so­nal nachfragen. 

Die Gas­tro­no­mie im Natur­er­be­zen­trum Rügen, aka Baum­wip­fel­pfad, hat gf Pom­mes Fri­tes, die auch in einer eige­nen Frit­teu­se zube­rei­tet wer­den. Des­wei­te­ren fin­det man Pom­mes aus der sepa­ra­ten Frit­teu­se auch in Binz bei der Kom­bü­se 41, einer Bude an der Pro­me­na­de, und im Restau­rant Sea­si­de in Lauterbach. 

Gut geges­sen haben wir auch im Fisch- und Steak­house in Lau­ter­bach. David hat­te ein Fleisch‑, ich ein Fisch­ge­richt und bei­des war sehr lecker. Glu­ten­frei war auch hier kein Pro­blem. Das Per­so­nal war sehr nett und gut gelaunt. Auch hier soll­te man — zumin­dest momen­tan — reser­vie­ren. Tipp: Die haus­ge­mach­te rote Grüt­ze ist ein her­vor­ra­gen­des Dessert! 

Die See­brü­cke Sel­lin ist ein wun­der­schö­nes Lokal. Laut Kar­te sind weni­ge Gerich­te glu­ten­frei, aber man kann mit dem Per­so­nal reden und dann hat man doch Optio­nen. Wir hat­ten lei­der das Pech, dass das Kas­sen- und Buchungs­sys­tem durch­ein­an­der war, wes­halb wir eine lan­ge War­te­zeit auf das Abend­essen in Kauf neh­men muss­ten, aber schluss­end­lich war es sehr lecker. Es gibt auch tol­le Eis­be­cher als Nachtisch! 

Bei unse­rem Zwi­schen­stopp in Vech­ta heu­te Abend sind wir in die Elmen­dorffburg ein­ge­kehrt. Wir waren bei­de von dem Lokal total begeis­tert. Die Gerich­te sind eine Mischung aus gut­bür­ger­lich und exo­tisch und das Essen schmeckt her­vor­ra­gend! Die Kar­te hat eine All­er­gen­aus­zeich­nung, aber Ände­run­gen sind auch kein Pro­blem. Wir hat­ten bei­de das Thun­fischsteak — laut Kar­te glu­ten­hal­tig, wahr­schein­lich bemehlt — und es war gar kei­ne gro­ße Sache, eine glu­ten­freie Vari­an­te zu bekom­men. Auch die Nach­ti­sche sind ein Traum. Die Atmo­sphä­re im Restau­rant ist sehr ange­nehm und die Beleg­schaft sehr freund­lich. Eine kla­re Empfehlung! 

Über den Bäumen

Mon­tag zog es den Göt­ter­gat­ten — bei ange­nehm war­men Wet­ter und Son­nen­schein — erst ein­mal zum Baum­wip­fel­pfad. Ihn reiz­te beson­ders die Aus­sicht auf die Umge­bung, aber auch die Tat­sa­che, dass er noch nie auf einem Baum­wip­fel­pfad unter­wegs gewe­sen war. 

Bei maxi­mal 6% Stei­gung — sehr ange­nehm zu lau­fen — ging es also hin­auf in die Baum­kro­nen. Es war nicht zu viel los und meis­tens gelang es uns, von den ande­ren Besu­chern Coro­na-gerech­ten Abstand zu hal­ten. Zwi­schen­durch gibt es immer mal wie­der Lern- bzw. Geschick­lich­keits­sta­tio­nen. Vor allem letz­te­re mach­ten beim Über­que­ren gro­ßen Spaß. Auf der Aus­sichts­plat­form selbst war es son­nig, aber auch sehr win­dig. Jacke mit­neh­men lohnt sich also. Von oben hat­ten wir einen wun­der­ba­ren Blick auf die Umgebung. 

Es geht nach oben … 
Blick auf das ers­te Rondell
Blick auf das zwei­te Ron­dell, mit ca. 80jähriger Rot­bu­che in der Mitte 
Blick aufs Meer

Nach dem anstren­gen­den *hust* Auf­stieg kehr­ten wir in das zum Baum­wip­fel­pfad dazu­ge­hö­ri­ge Lokal ein. Nach­fra­gen brach­te zuta­ge, dass die glu­ten­frei­en Pom­mes in einer eige­nen Frit­teu­se gemacht wer­den und somit für uns ess­bar sind — hur­rah! Der Mit­tags­s­nack war geret­tet! Lei­der fiel dem Göt­ter­gat­ten beim Ver­las­sen des Lokals die Mas­ke aus der Tasche, wes­halb wir noch ein­mal wie­der­kom­men und das baby­blaue Stoff­teil suchen muss­ten — sehr zum Leid­we­sen des Man­nes, der auf sich selbst wütend war …