Muh! Schlafen im Stall.

Unse­re Unter­kunft heißt “Den Gam­le Kost­ald”, was über­setzt nichts ande­res heißt als “Der alte Kuh­stall”. Dem­entspre­chend fin­det man hier über­all Kühe in Form von Salz- und Pfef­fer­streu­ern, Tas­sen, Eier­be­chern, Stoff­kü­hen, elek­tro­nisch sin­gen­den Kühen, Bil­dern und vie­lem mehr.

Salz und Pfef­fer von *sehr* glück­li­chen Kühen…

Die Bruuns spre­chen Eng­lisch und ein wenig Deutsch. Glu­ten­frei­es Früh­stück ist gar kein Pro­blem. Jeden Mor­gen gibt es glu­ten­frei­es Brot und Bröt­chen, Mar­me­la­de, Wurst, Käse, Scho­ko­la­den­tä­fel­chen, Obst und Honig sowie ein Ei. Man ist also wun­der­bar ver­sorgt. 🙂

Unser Zim­mer ist recht geräu­mig und wir haben eine Gemein­schafts­kü­che, eine Gemein­schafts-Ter­as­se und einen gro­ßen Gemein­schafts-Saal zur Ver­fü­gung. Wer mehr Bil­der sehen möch­te, kann hier in die Gal­le­rie schau­en.

Unser Bett ist sehr bequem und nach dem doch recht har­ten Bett des ibis bud­get in Ham­burg eine Wohl­tat. Die Lage ist außer­halb, sehr ruhig gele­gen. Rund­her­um gibt es viel Grün, vor allem Fel­der. Trotz­dem ist der Weg zur Auto­bahn (E20) nicht weit und man ist in 25 Minu­ten in Ribe.

Angenehme Nachtruhe

Unse­re Unter­kunft auf Hel­go­land — das Hotel Rung­holt — ist ein ange­neh­mes Gäs­te­haus, in dem wir freund­lich emp­fan­gen wur­den. Wir hat­ten kein klas­si­sches Dop­pel­zim­mer, son­dern ein klei­nes Appar­te­ment (Nr. 15) mit Küchen­zei­le, in dem wir unge­stört früh­stü­cken konn­ten. Es gab außer­dem ein aus­rei­chend gro­ßes Bad, eine Wohne­cke und ein Schlaf­zim­mer. Natür­lich gab es im Erd­ge­schoss einen Früh­stücks­raum, in dem man auch ein reich­hal­ti­ges Früh­stück bekom­men konn­te. Beson­ders anspre­chend fand ich den Spruch, der einen direkt im Ein­gangs­be­reich emp­fing und auf Hel­go­land so gut zutrifft. 😉

Unse­re ers­te Nacht in Ham­burg haben wir im Ibis City ver­bracht, jetzt haben wir ein Zim­mer im Ibis Bud­get City. Bei­de Hotels lie­gen direkt neben­ein­an­der. Sie lie­gen sehr zen­tral, nicht weit ent­fernt von Bus­hal­te­stel­len, U‑Bahn-und dem Haupt­bahn­hof. Das rote Ibis bie­tet mehr Platz und Kom­fort in den Zim­mern als das blaue Ibis Bud­get, dafür ist letz­te­res natür­lich güns­ti­ger. Auch beim Ange­bot des Früh­stücks­buf­fets über­trifft das Ibis die klei­ne Bud­get-Schwes­ter. Wer aller­dings viel von der Stadt sehen möch­te und ein sau­be­res, ordent­li­ches Hotel zum Schla­fen sucht, der kann sich pro­blem­los im Ibis Bud­get ein­quar­tie­ren, da es für den güns­ti­gen Preis kei­ne schlech­te Qua­li­tät bie­tet.

Bald geht es los…

Die­ses Mal haben wir uns ein etwas wei­te­res Zeil gesucht: Tene­rif­fa.

Ich selbst bin kein Fan von hohen Tem­pe­ra­tu­ren. Da kommt einem die­se Insel sehr ent­ge­gen, wenn man zu Öster­li­cher Zeit dort ist.

Da wir aber natür­lich nicht die übli­chen Tou­ris­ten sind, haben wir kei­nes der vie­len tau­send Zim­mer in einem der gro­ßen Hotels gebucht. Etwas klei­nes, net­tes soll­te es sein.

Bei der Recher­che sind wir auf die Fin­ca La Raya gesto­ßen. Gan­ze sechs Zim­mer, schön gele­gen und her­vor­ra­gend bewer­tet. Auf mei­ne Anfra­ge hin ver­sprach man uns auch glu­ten­frei­es Früh­stück.

Die Flü­ge waren eine ande­re Ange­le­gen­heit. Eigent­lich woll­ten wir mit Ryan­air ab Wee­ze flie­gen. Aber die flo­gen nur bis Ende März, im April wur­de der Lini­en­ver­kehr nach Tene­rif­fa anschei­nend ein­ge­stellt. Also habe ich recht teu­re Tickets ab Düs­sel­dorf gebucht, mit Lau­da­mo­ti­on (ist auch Ryan­air). Die­se Flü­ge jedoch wur­den zeit­lich auf sehr ungüns­ti­ge Zei­ten ver­legt (Abflug Sonn­tags mor­gens um 6…), aber wir hat­ten wegen der Ver­schie­bung um mehr als drei Stun­den das Recht, die zu stor­nie­ren.

Die neu­en Flü­ge mit bes­se­ren Zei­ten sind jetzt etwas chao­tisch. Hin­flug Düs­sel­dorf — Tene­rif­fa mit Con­dor, Rück­flug Tene­rif­fa — Köln/Bonn mit Ryain­air. Es wird span­nend…

Wie immer hal­ten wir euch hier auf dem Lau­fen­den 🙂

Unser Hotel

Unter­künf­te in Lon­don sind oft teu­er, außer man lässt sich auf schlech­te Qua­li­tät und mie­sen Ser­vice ein. Wir hat­ten Glück und ver­brach­ten unse­re Näch­te in Lon­don in einem sau­be­ren Hotel mit freund­li­chem Per­so­nal, das oben­drein auch noch bezahl­bar war: The Crown Pla­za Lon­don Ealing

Ealing liegt zwar nicht direkt im Stadt­zen­trum, aber das Hotel befin­det sich direkt neben der U‑Bahn Sta­ti­on Han­ger Lane — man muss kei­ne 5 Minu­ten lau­fen. Mit der Cen­tral Line ist man in ca. 30 Minu­ten in der Stadt­mit­te, je nach­dem, wo man genau hin möch­te. Die Züge fah­ren auch oft genung.

Das Früh­stück im Hotel ist gut und viel­fäl­tig. Sowohl war­mes (full Eng­lish bre­ak­fast) als auch kal­tes (con­ti­nen­tal bre­ak­fast) Früh­stück wer­den ange­bo­ten. Den im Hotel ser­vier­ten Kaf­fee fand ich äußerst lecker (im Gegen­satz zum Kaf­fee in vie­len ande­ren Hotels). Es stell­te sich her­aus, dass Kaf­fee von Dou­we Egberts genutzt wird. Glu­ten­frei­es Toast beka­men wir auf Nach­fra­ge ohne jeg­li­che Pro­ble­me. Lei­der waren nicht alle Bestand­tei­le des war­men Buf­fets glu­ten­frei, aber vie­le — und das Per­so­nal gab sich Mühe, bei Unsi­cher­hei­ten in der Küche für uns nach­zu­fra­gen.

Unser Zim­mer war groß und sau­ber mit beque­men Bet­ten. Sogar das Bad war geräu­mig. Die Aus­sicht aus dem Fens­ter (dop­pel­ver­glast, kein Stra­ßen­lärm zu hören) ging genau auf das Wem­bley Sta­di­on. Bei Nacht wird es sehr schön beleuch­tet und ist durch­aus einen Blick wert.

Zim­mer im Crown Pla­za

Wem­bley Sta­di­on bei Nacht, von unse­rem Hotel­zim­mer aus foto­gra­fiert

Wir waren ins­ge­samt mit dem Crown Pla­za sehr zufrie­den und kön­nen das Hotel nur emp­feh­len.

 

Pro-Tipp: Unterkunft und Anreise

Zwei­mal Ams­ter­dam, zwei­mal das Bedürf­nis nach einer annehm­ba­ren Unter­kunft. Ein Erfah­rungs­be­richt. 😉

Letz­tes Jahr fuh­ren wir mit dem Auto nach Ams­ter­dam. Die Stre­cke nach Ams­ter­dam ist gut zu fah­ren und nicht völ­lig über­füllt, also kein Pro­blem. Unan­ge­neh­mer wird es erst in der Stadt selbst. Park­plät­ze sind teil­wei­se schwer zu bekom­men und oft teu­er (5 Euro! pro Stun­de am Muse­ump­lein). Unser Auto stand letz­tes Jahr also meh­re­re Tage unge­nutzt auf dem Hotel­park­platz, weil wir inner­halb der Stadt die öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel nutz­ten. Die Anrei­se per Auto lohnt sich also nicht unbe­dingt.

Die­ses Jahr haben wir uns dann kon­se­quen­ter­wei­se dazu ent­schie­den, mit dem Zug zu fah­ren: Ab Bahn­hof Ven­lo ging es mit dem Inter­ci­ty nach Ams­ter­dam. Kein Pro­blem, die Züge fah­ren im Halb­stun­den-Takt. Ange­kom­men sind wir am Bahn­hof Schip­hol, der gro­ße Bahn­hof etwas außer­halb der Stadt, der direkt zum gleich­na­mi­gen Flug­ha­fen gehört und die sich auch ein Gebäu­de tei­len. Unser Hotel die­ses Jahr war das Ibis Bud­get (preis­wert, sau­ber, ein­fach, freund­li­ches Per­so­nal; also durch­aus annehm­bar) in der Nähe des Flug­ha­fen Schip­hol. Am Hotel selbst gibt es nichts aus­zu­set­zen, nur an der Lage. Das Ibis oder das Ibis Bud­get nahe Schip­hol bie­tet sich an für Rei­sen­de, die einen sehr frü­hen oder sehr spä­ten Flug neh­men möch­ten und des­halb ein­mal über­nach­ten. Es bie­tet sich nicht an für Rei­sen­de, die die Innen­stadt von Ams­ter­dam erkun­den möch­ten. Man ist sehr weit außer­halb und die Bus­ver­bin­dun­gen sind lei­der nicht ide­al. Teil­wei­se liegt das an den Fahrt­zei­ten und dem Stre­cken­ver­lauf der Bus­li­ni­en, teil­wei­se an der Tat­sa­che, dass es zwei Bus­un­ter­neh­men gibt, für die man natür­lich sepe­ra­te Tickets kau­fen muss. An der Bus­hal­te­stel­le bei unse­rem Hotel fuh­ren haupt­säch­lich die Bus­se des Unter­neh­mens Con­nexxi­on, wäh­rend in der Stadt größ­ten­teils die GVB unter­wegs ist. Das führ­te zu Frust und Fahr­zei­ten von nicht sel­ten über einer Stun­de, bis man in der Innen­stadt war.

Letz­tes Jahr hat­ten wir ein Zim­mer im Mer­cu­re Hotel direkt am Bahn­hof Slo­ter­di­jk, was viel prak­ti­scher war. Inner­halb weni­ger Minu­ten war man fuß­läu­fig am Bahn­hof, wo vie­le Züge, Bus­se oder Stra­ßen­bah­nen abfah­ren und man sehr schnell in der Innen­stadt ist. Es ist also wirk­lich emp­feh­lens­wert, ein Hotel nahe der Innen­stadt zu wäh­len, auch wenn der Preis pro Nacht höher sein soll­te, als eines wei­ter außer­halb, da man unglaub­lich viel Zeit spart. Lan­ge Fahr­zei­ten und ungüns­ti­ge Ver­bin­dun­gen füh­ren nur zu Stress und Frust, was wäh­rend einer Städ­te­rei­se wirk­lich nicht sein muss.

Hap­py Tra­vel­ling!

Urlaubs-Fazit

Manch­mal funk­tio­niert das mit den Plä­nen nicht. Unser Vor­ha­ben, die mit­tel­al­ter­li­che, nach­ge­bau­te Stadt Dun­car­ron zu besu­chen schei­ter­te dar­an, dass sie noch nicht für Besu­cher geöff­net ist. Scha­de, viel­leicht nächs­tes Mal.

Unser Plan, die Insel Skye zu besu­chen, ist aus ande­ren Grün­den nicht zur Aus­füh­rung gekom­men: die Bri­ten haben auch Urlaub, und sie lie­ben die schot­ti­schen High­lands. Ergeb­nis: kei­ne Unter­künf­te mehr frei (es sei denn, man möch­te ca. £400-£500 für eine (!) Nacht aus­ge­ben. Das war es uns dann nun auch nicht wert.

Die Flü­ge zwi­schen Wee­ze und Edin­burgh waren recht ange­nehm. Wir hat­ten bei Ryan­air Sitz­plät­ze reser­viert (Nur Gepäck dazu­bu­chen war teu­rer, als das “Leisu­re Upgrade” mit Prio­ri­ty-Boar­ding, Sitz­platz­re­ser­vie­rung UND Gepäck…).

Die Miet­wa­gen­fir­ma “Green Moti­on” war nett und freund­lich, nur gibt es da sehr lan­ge Schlan­gen und man muss ein wenig war­ten. Sie ver­su­chen einem — wie immer — diver­se Ver­si­che­run­gen anzu­dre­hen, die man aber ableh­nen kann.

Mit dem Essen haben wir durch­weg gute Erfah­run­gen gemacht. Die Restau­rants wuss­ten alle, was Glu­ten­frei bedeu­tet und haben uns pri­ma bera­ten oder ent­spre­chen­de Alter­na­ti­ven erfun­den. Auch beim Früh­stück hat immer alles geklappt — man war auf uns ein­ge­stellt und es gab immer genug Mög­lich­kei­ten und Toast.

Die Unter­künf­te waren — bis auf die in Hawick — alle zwi­schen Sehr Gut und Fan­tas­tisch. Wir hat­ten ein­fa­che, aber sau­be­re Unter­künf­te und fan­tas­ti­sche Her­ren­häu­ser in tol­ler Lage (Ban­cho­ry Lodge Hotel…).

Als Alte-Stei­ne-Lieb­ha­ber sind wir mit den Sehens­wür­dig­kei­ten voll auf unse­re Kos­ten gekom­men. Bur­gen, Her­ren­häu­ser, Kathe­dra­len und Abtei­en in mal mehr und mal weni­ger voll­stän­di­gem Zustand haben uns begeis­tert (wenn sie nicht zu über­rannt waren…)

Wer eine Über­sicht über alle unse­re Unter­künf­te, Restau­rants und besuch­ten Sehens­wür­dig­kei­ten haben möch­te, fin­det hier eine Kar­te, wo ich alles ein­ge­tra­gen habe.

Im Golf Ressort

Die letz­te Nacht in Schott­land (*schnüff*) haben wir im For­res­tor Park Resort in der Nähe von Edin­burgh ver­bracht. Das Hotel bot aller­dings kei­nen Grund zum Wei­nen.

Wir hat­ten zwar erst etwas Pro­ble­me, das Hotel zu fin­den, da es ein wenig ver­steckt liegt, waren dann aber schwer begeis­tert.
Neben einem sehr schö­nen Golf­platz liegt das Gebäu­de mit Blick ins Grü­ne. Die Ein­gangs­hal­le allein ist schon beein­dru­ckend schön (haupt­säch­lich in Blau) ein­ge­rich­tet. Es gibt einen gro­ßen Kamin, eini­ge Ölge­mäl­de und sehr beque­me Sofas.

Auch die Decke ist anspre­chend bemalt.

Es gibt ein sti­lis­tisch zur Ein­gangs­hal­le pas­sen­des Restau­rant, in dem wir aller­dings nicht gespeist haben. Wir haben in der Bar zu Abend geges­sen. Die­se sieht ganz anders aus, ist aber nicht weni­ger schick. Haupt­säch­lich in hell­blau (Plüsch­ses­sel) gehal­ten, wirkt die Bar zwar kühl, aber nicht unter­kühlt, was wohl vor allem durch eini­ge oran­ge­far­be­ne Ele­men­te in der Ein­rich­tung erreicht wird. Schick ist auch die indi­rek­te, sanf­te Beleuch­tung.

Sobald wir dann beim Essen saßen, war alles noch edler. Der Tisch war schön ein­ge­deckt, unse­re Ser­vi­et­te wur­de vom Kell­ner (Micha­el, der sogar wei­ße Bedien­hand­schu­he trug) auf unse­ren Bei­nen plat­ziert und wir beka­men gleich zwei­mal vor unse­rer Haupt­spei­se (Lamm) einen Gruß aus der Küche ser­viert: rote Lin­sen­sup­pe mit Zwie­beln und Cra­cker mit Käse und Zwie­beln, ein­ge­legt in einer lecke­ren Soße.

Glu­ten­frei­es Essen zu bekom­men war über­haupt kein Pro­blem. Die Gerich­te wur­den so abge­wan­delt, dass wir sie pro­blem­los genie­ßen konn­ten. Sogar ein Des­sert wur­de extra für uns gezau­bert, da die regu­lä­ren Des­serts auf der Kar­te alle glu­ten­hal­tig waren. Unser Kell­ner ent­schul­dig­te sich sogar noch bei uns, dass er kei­ne grö­ße­re Aus­wahl anbie­ten kön­ne. Das Des­sert, das wir beka­men, war aller­dings himm­lisch: Bai­ser mit Eis, Bee­ren in Frucht­so­ße und einer lecke­ren Creme.

Auch das Früh­stück war sehr gut und wie­der war es ohne Schwie­rig­kei­ten mög­lich, glu­ten­freie Alter­na­ti­ven zu bekom­men.

Auch die Zim­mer sind sehr ange­nehm: Klas­sisch mit dunk­lem Holz und dezen­ten Far­ben ein­ge­rich­tet. Das Bad war sehr geräu­mig und auch alles sehr sau­ber.

Auch der Ser­vice war toll und wir haben unse­ren Auf­ent­halt hier sehr genos­sen!

 

Rosen

Unse­re Nacht in Perth ver­brach­ten wir im Rowan­lea Guest House. Der Aus­blick aus unse­rem Zim­mer war wun­der­bar, ging er doch hin­aus in den Gar­ten vol­ler blü­hen­der Rosen und ande­rer Blu­men.

Das Zim­mer selbst war auch sehr schön, geschmack­voll in Creme ein­ge­rich­tet und mit einem gro­ßen beque­men Bett. Sowohl Zim­mer als auch Bad waren sehr sau­ber.
Das Früh­stück war reich­hal­tig und lecker und glu­ten­frei­es Toast zu bekom­men war gar kein Pro­blem.
Die Inha­ber waren sehr freund­lich und zuvor­kom­mend. Eine sehr emp­feh­lens­wer­te Unter­kunft!

(Wie) tot an der Fahne liegen

Der geneig­te Gol­fer wird erkannt haben, dass es sich bei dem Titel um eine Golf-Refe­renz han­delt. Tat­säch­lich haben wir letz­te Nacht in einem Eta­blis­se­ment ver­bracht, dass sich “19th Hole Hotel” nennt. Das “19. Loch” ist tra­di­tio­nell die Knei­pe, die man nach dem Spie­len eines 18-Loch-Golf­plat­zes auf­sucht.

Der Ort, in dem wir waren, heißt Car­nous­tie und dürf­te einem Gol­fer viel­leicht auch bekannt sein. Es gibt dort drei Golf­plät­ze und der soge­nann­ten Cham­pi­ons­hip Cour­se ist einer der Aus­tra­gungs­or­te der Bri­tish Open.

Wir waren jedoch davon völ­lig unbe­ein­druckt und haben in der dazu­ge­hö­ri­gen Bar erst­mal gut geges­sen. Es gab her­vor­ra­gen­den gegrill­ten Lachs für Tan­ja (mit Gemü­se und Kar­tof­feln) und für mich einen Mixed Grill (ohne die sonst dazu gehö­ren­den Würst­chen, weil deren Glu­ten­frei­heit nicht abschlie­ßend geklärt wer­den konn­te) mit Pom­mes und Erb­sen. Alles sehr lecker!

Unser Zim­mer war nicht das größ­te, aber es war bequem. Es gab ein gutes WLAN mit einer schnel­len Inter­net­an­bin­dung (65 down, 12 up), ein moder­nes Bad mit gutem Druck auf der Dusche und alles war sau­ber. In dem Bett haben wir pri­ma geschla­fen (sie­he Titel).

Das Früh­stück war ein Buf­fet. Man hat­te glu­ten­frei­en Früch­te­ku­chen und Short­bread-Round für uns. Das glu­ten­freie Toast, das zur Ver­fü­gung stand, konn­ten wir lei­der nicht toas­ten, da es nur einen glu­ten-bekrü­mel­ten Durch­lauf-Toas­ter gab, der lei­der schon prin­zip­be­dingt die Toasts in alte Krü­mel fal­len lässt. Das rest­li­che Buf­fet war aber reich­hal­tig und lecker, da gab es nichts aus­zu­set­zen. Inter­es­sant fand ich, dass man Tee auf Bestel­lung frisch zube­rei­tet hat, Kaf­fee jedoch ein­fach in einer Ther­mos­kan­ne zur Ver­fü­gung stand.

Mehr Infos zum Banchory Lodge Hotel

Wir haben aus dem Ban­cho­ry Lodge Hotel zwei­mal per Video berich­tet und ein­mal habe ich bereits etwas dazu geschrie­ben.

Heu­te möch­te ich dazu noch ein paar Bil­der und Infor­ma­tio­nen nach­rei­chen. Die Reno­vie­rung geht vor­an, die Reno­vie­rungs-Arbei­ter erin­ner­ten sich an uns (ich hat­te letz­tes Mal spon­tan bei dem Durch-die-Trep­pen­ecken-manö­vrie­ren eines Schran­kes gehol­fen) und die Leu­te vom Hotel waren wie­der sehr nett.

Wer auch hier über­nach­ten möch­te, dem emp­feh­le ich direkt über die Web­sei­te des Hotels zu buchen. Oft­mals bekommt man da die Zim­mer güns­ti­ger, oder auf den ande­ren Sei­ten sind sie schon aus­ge­bucht, obwohl noch wel­che ver­füg­bar sind.

Letz­tes Mal hat­ten wir Zim­mer 12, das ich hier schon ein­mal foto­gra­fiert hat­te.

Die­ses Mal zur Abwechs­lung das Zim­mer mit der Aus­sicht, Num­mer 20:

Der vor der Haus­tü­re flie­ßen­de River Dee macht sich sehr male­risch:

Auch von außen sieht das Hotel sehr schick aus: