In art we trust

Die­ser schö­ne Slo­gan fin­det sich auf Tüten und Pos­tern des Moco — des Modern Con­tem­pora­ry (Muse­um) am Muse­um­p­lein in Ams­ter­dam. Das Moco, in der Vil­la Als­berg unter­ge­bracht, ist das vier­te Muse­um (neben Rijks­mu­se­um, Van Gogh Muse­um und Stede­li­jk Muse­um) am Muse­um­p­lein.

Wie sein Name schon sagt, wid­met sich das Moco zeit­ge­nös­si­scher Kunst. Momen­tan sind im Muse­um Wer­ke von Roy Lich­ten­stein, des gro­ßen Meis­ters der Pop-Art, und des Street Art-Künst­lers Bank­sy zu sehen. Hier eines mei­ner abso­lu­ten Favo­ri­ten von Bank­sy:

Ich muss geste­hen, dass mir der Name Bank­sy vor dem Besuch der Aus­stel­lung im Moco nichts gesagt hat. Sei­ne Wer­ke sind modern, poli­tisch,  tref­fend und bis­sig.
Natür­lich kann­te ich bereits Wer­ke von Roy Lich­ten­stein. Beson­ders amü­sant fand ich den 3D-Raum, den das Muse­um nach einem Werk Lich­ten­steins hat bau­en las­sen — Lich­ten­steins Adap­ti­on von van Goghs Schlaf­zim­mer in Arles.

Erstaunt und begeis­tert zugleich hat mich die Tat­sa­che, dass der Muse­um­p­lein und so auch das Moco, voll­kom­men über­rannt waren. Kunst scheint in Ams­ter­dam ziem­lich cool zu sein und sowohl Alt als auch Jung inter­es­sie­ren sich dafür. Wer nicht Schlan­ge an den Ticket­kas­sen ste­hen möch­te, soll­te sich des­halb vor dem Besuch eines der Muse­en Tickets online kau­fen.

Lei­der muss­ten wir nach dem Besuch des Mocos die Heim­rei­se antre­ten. Die­se gestal­te­te sich auch noch ziem­lich span­nend, da am Bahn­hof Schip­hol vie­le Züge ver­spä­tet waren, auf ande­ren Glei­sen ankamen/abfuhren oder ganz aus­fie­len … schluss­end­lich haben wir es aber geschafft, in den rich­ti­gen Zug nach Hau­se ein­zu­stei­gen — auch wenn die­ser natür­lich aus allen Näh­ten geplatzt ist.