Auf Borkum ist alles anders…

Wir sind wie­der auf Bor­kum, dies­mal für die zwei­te Feri­en­wo­che. Da wir hier zum größ­ten Teil ent­span­nen, gibt es nicht viel zu berich­ten.

Wir haben vie­le Schrit­te auf dem Schritt­zäh­ler, etli­che Kilo­me­ter auf dem Fahr­rad-Tacho und eini­ges gese­hen. Wir waren im Ost­land, sind viel am Strand ent­lang gelau­fen und haben wie­der die sehr loh­nens­wer­te Old­ti­mer-Bus­tour gemacht.

Spä­ter wird es dazu noch eini­ge Bil­der geben. Natür­lich haben wir auch wie­der sehr gut geges­sen. Für alle Zölis lohnt sich Bor­kum wirk­lich, wir haben in fol­gen­den Loka­len her­vor­ra­gend geges­sen:

  • Rias Beach Cui­sine — Her­vor­ra­gen­de “Flexitarian”-Küche mit einer klei­nen aber sehr lecke­ren Aus­wahl und einem schö­nen Ambi­en­te sowie her­vor­ra­gen­dem Ser­vice!
  • in undis — eine kuli­na­ri­sche Erfah­rung der spa­ni­schen Art — hier gibt es tol­le Tapas und glu­ten­frei ist kein Pro­blem! Der Unter­ti­tel ist Pro­gramm: “Spa­ni­en trifft Bor­kum”
  • Piz­ze­ria Il Faro — Her­vor­ra­gen­de glu­ten­freie Nudeln und Piz­za mög­lich (Ach­tung: die Piz­za wird im sel­ben Ofen geba­cken wie die gh-Piz­za!). Fami­li­en-Restau­rant mit vie­len Kin­dern.
  • Klein & Fein — ein etwas geho­be­nes Lokal mit her­vor­ra­gen­dem Ser­vice und noch bes­se­rem Essen. Der Kell­ner kennt alle Zuta­ten und die Küche ist sehr fle­xi­bel, um selbst den Gruß aus der Küche in glu­ten­frei anbie­ten zu kön­nen. Wirk­lich eine Emp­feh­lung!
  • Lütt­je Toorn­kie­ker — ein net­tes Café / Bis­tro, das auch als all­er­gik­er­freund­lich aus­ge­zeich­net ist. Hier gibt es lak­to­se- und glu­ten­frei­en Kuchen, der rich­tig lecker schmeckt!
Hei­ße Scho­ko­la­de und Kuchen im Lütt­je Toorn­kie­ker beim Alten Leucht­turm

Kleine, aber feine Orte

Zwei land­schaft­lich schö­ne Orte haben wir besucht, die jeweils auch ihre eige­ne Geschich­te haben.

Am 26. waren wir im Kle­lund Dyre­have. Dabei han­delt es sich um ein Wald‑, Wie­sen- und Hei­de­ge­biet, das als Natur­schutz­ge­biet abge­trennt wur­de. Es führt eine Kies-Stra­ße hin­durch und vie­le Wan­der­we­ge, zudem gibt es einen Aus­sichts­turm. Man glaubt dar­an, dass die Natur sich selbst regu­liert, wenn man ihr den Raum dazu lässt. So kann es pas­sie­ren, dass man auf dem 1.400 Hekt­ar gro­ßen Gelän­de (wir erin­nern uns: Hel­go­land hat 170 Hekt­ar inklu­si­ve Düne) kei­nes der Rehe oder Wild­schwei­ne sieht. Was man jedoch auf jeden Fall trifft, sind Amei­sen. Die sind in solch gro­ßer Zahl ver­tre­ten, dass sogar ein Kin­der­spiel­platz im Gebiet “Amei­sen” als The­ma bekom­men hat.

Spiel­platz mit Amei­sen­kö­ni­gin-Rut­sche (im Hin­ter­grund), Amei­sen­hau­fen-Klet­ter­ge­rüst und lau­ter klei­nen Holz­amei­sen.
Die fas­zi­nie­ren­de Archi­tek­tur des Aus­sichts­tur­mes.
Die schö­ne Aus­sicht. Klei­nes Blau­es Auto als Grö­ßen­ver­gleich.

Am 28. haben wir dann noch einen klei­nen, alten Park besucht, der sich Chris­ti­ne­ro nennt, was soviel bedeu­tet wie “Chris­ti­nes Ruh’ ”. Er wur­de in den spä­ten 1700er Jah­ren von Chris­ti­ne Frie­de­ri­ca von Hol­stein ange­legt, die 1777 mit ihrem Mann zusam­men (Chris­ti­an Frie­de­rich von Hol­stein, er war ihr Cou­sin) einen nahe­ge­le­ge­nen Hof mit dem tol­len Namen Faver­vrågård gekauft hat­te. Sie nann­te den Gar­ten “Mei­ne Gedan­ken”, weil sie sich zum Nach­den­ken dort­hin zurück­zog. Heu­te ist es ein Park mit alten Bäu­men, in dem man wun­der­bar wan­deln kann. Den Namen bekam der Park erst nach ihrem Tod 1812. Die von ihr beauf­trag­ten Gebäu­se sind aber noch vor­han­den.

Der Pavi­li­on, in dem man noch nett sit­zen kann.
Das Grab der Park­her­rin, schön zwi­schen den Bäu­men gele­gen.
Wun­der­ba­rer alter Baum­be­stand.
Der Plan des Parks

Von unseren Brüdern und Schwestern

Es gibt hier ein Dorf mit einem alten Dorf­kern, der zum UNESCO-Welt­kul­tur­er­be gehört. Es han­delt sich um den alten Dorf­kern von Chris­ti­ans­feld. Die­ser wur­de von der Herrn­hu­ter Brü­der­ge­mei­ne am 1. April 1778 als Plan­stadt ange­legt und ist heu­te noch Stand­ort der Gemei­ne. Dabei han­delt es sich um eine über­kon­fes­sio­nel­le christ­li­che Glau­bens­be­we­gung, die sehr auf Puris­mus aus­ge­legt ist. Dies zeigt sich zum Bei­spiel im Bau­stil und den schnur­ge­ra­de ange­leg­ten Stra­ßen:

schnur­ge­ra­de Stra­ße in Chris­ti­ans­feld
Die sehr unge­wöhn­li­che Kir­che mit dem Haupt­platz in der alten Stadt­mit­te.
Unge­wöhn­lich auch von innen: die Kir­che ist sehr schlicht, es gibt kei­ne Kan­zel, kei­ne Schnör­kel und sie ist quer bestuhlt.
Bis auf zwei moder­ne­re Lam­pen wird die Kir­che nur von Ker­zen erhellt. Und sie ist bis heu­te noch in Ver­wen­dung für die ca. 325 See­len zäh­len­de Brü­der­ge­mei­ne.
Der Ein­gang zum Fried­hof (von der Brü­der­ge­mei­ne “Got­tes­acker” genannt) ist schick — die Grä­ber dann jedoch schlicht. Jedes Grab bekommt einen leicht schräg lie­gen­den Stein mit den Daten. Der Indi­vi­dua­lis­mus beschränkt sich auf die Wahl der Schrift­art und einen klei­nen Zusatz­text.

Dass es “Chris­ti­ans­feld” als deut­schen Namen trägt, liegt schlicht­weg dar­an, dass die­ses Fleck­chen Erde wäh­rend der Grün­dung im deutsch­spra­chi­gen Schles­wig lag. Hier waren Deutsch und Fran­zö­sisch die Amts­spra­chen, und so sind auch vie­le der alten Grab­stei­ne auf Deutsch beschrif­tet.

His­to­ri­sche Bedeu­tung hat der Ort auch durch den Deutsch-Däni­schen Krieg erfah­ren. Im Hotel der Brü­der­ge­mei­ne wur­de am 18. Juli 1864 die Waf­fen­still­stands­ur­kun­de unter­zeich­net.

Heu­te ist Chris­ti­ans­feld grö­ßer gewor­den und besitzt zusätz­lich noch die Tyrs­trup Kir­ke der däni­schen Volks­kir­che. Auch hat man einen hüb­schen Gar­ten ange­legt, der zei­gen soll, wie die Gär­ten damals waren:

Klei­ner Gar­ten mit Pavil­li­on und schö­nen Blu­men. In den hin­te­ren Rei­hen wächst Obst.
Klei­ne Erd­bee­ren (mit vie­el Geschmack!), Äpfel, Sta­chel- und Johan­nis­bee­ren wachen hier. Wir haben mal genascht…

Nah am Wasser gebaut

In die­sem Fal­le wohl prä­zi­ser: im Was­ser gebaut. Das von Tan­ja schon erwähn­te “Fjor­den­hus” ist achi­tek­to­nisch so beein­dru­ckend, dass ich hier noch ein paar Wor­te (und Bil­der) dar­über ver­lie­ren woll­te.

Noch­mal zur Erin­ne­rung: so sieht es von vor­ne, von der Stadt aus gese­hen aus.

Es han­delt sich hier­bei um ein Kunst­ob­jekt, das von einer Fir­ma namens “Kirk Kapi­tals” in Auf­trag gege­ben wur­de und jetzt als Fir­men­sitz genutzt wird. Ent­wor­fen und gebaut hat das Gan­ze ein Dänisch-Islän­di­scher Künst­ler namens Olafur Eli­as­son. Die unters­te Eta­ge in dop­pel­ter Höhe ist teil­wei­se öffent­lich zugäng­lich und als begeh­ba­res Kunst­werk ange­legt:

Direk­ter Blick aus dem Gebäu­de auf die Ost­see und die Vej­le­fjordbro­en (Vej­le­fjord­brü­cke)
Tei­le der unte­ren Eta­ge haben kei­nen Boden und sind vom Meer geflu­tet.
Das Fjor­den­haus-Foy­er mit Kunst an der Decke und Blick auf den Ost­see-Fjord.
Auch an der Decke fin­det sich zwi­schen­durch Kunst.

Das gesam­te Gebäu­de ist wohl auch in den Büro-Eta­gen mit Run­dun­gen und Ellip­sen ange­legt. Aus die­sem Grun­de hat der Künst­ler auch direkt pas­sen­de Möbel ent­wor­fen. Auch die Trep­pen­häu­ser sind pas­send zum run­den The­ma mit Wen­del­trep­pen gebaut. Die­se Eta­gen sind lei­der nicht öffent­lich zugäng­lich, man kann jedoch Tou­ren buchen. Ansons­ten kann ich jedem emp­feh­len, die Web­sei­te des Fjor­den­hus zu besu­chen.

Muh! Schlafen im Stall.

Unse­re Unter­kunft heißt “Den Gam­le Kost­ald”, was über­setzt nichts ande­res heißt als “Der alte Kuh­stall”. Dem­entspre­chend fin­det man hier über­all Kühe in Form von Salz- und Pfef­fer­streu­ern, Tas­sen, Eier­be­chern, Stoff­kü­hen, elek­tro­nisch sin­gen­den Kühen, Bil­dern und vie­lem mehr.

Salz und Pfef­fer von *sehr* glück­li­chen Kühen…

Die Bruuns spre­chen Eng­lisch und ein wenig Deutsch. Glu­ten­frei­es Früh­stück ist gar kein Pro­blem. Jeden Mor­gen gibt es glu­ten­frei­es Brot und Bröt­chen, Mar­me­la­de, Wurst, Käse, Scho­ko­la­den­tä­fel­chen, Obst und Honig sowie ein Ei. Man ist also wun­der­bar ver­sorgt. 🙂

Unser Zim­mer ist recht geräu­mig und wir haben eine Gemein­schafts­kü­che, eine Gemein­schafts-Ter­as­se und einen gro­ßen Gemein­schafts-Saal zur Ver­fü­gung. Wer mehr Bil­der sehen möch­te, kann hier in die Gal­le­rie schau­en.

Unser Bett ist sehr bequem und nach dem doch recht har­ten Bett des ibis bud­get in Ham­burg eine Wohl­tat. Die Lage ist außer­halb, sehr ruhig gele­gen. Rund­her­um gibt es viel Grün, vor allem Fel­der. Trotz­dem ist der Weg zur Auto­bahn (E20) nicht weit und man ist in 25 Minu­ten in Ribe.

Danske dyr (Dänische Tiere)

Wir sind mitt­ler­wei­le in Däne­mark ange­kom­men und haben hier ein net­tes B&B als Unter­kunft (dazu spä­ter mehr).

Ges­tern waren wir erst­mal im Zoo. Es gibt hier in der Nähe (in Lin­trup) einen nied­li­chen Zoo vol­ler nied­li­cher Tie­re: den Glad Zoo (däni­sche Sei­te mehr schlecht als recht von Goog­le über­setzt).

Die größ­ten Tie­re im Zoo sind Lamas, gefolgt von Alpa­kas. Alles ande­re ist klei­ner, aber den Tie­ren scheint es sehr gut zu gehen. Vie­le der Tie­re, die man sonst nie sieht, weil sie sich ver­ste­cken, sind hier ohne jeg­li­che Scheu zu bewun­dern:

Die Luch­se ver­hal­ten sich auch wie gro­ße Kat­zen.
Sel­te­ner Anblick: es gibt zwei nied­li­che jun­ge Luch­se!
Neu­gie­rig und Klet­ter­freu­dig sind sie.

Man konn­te am Ein­gang Tier­fut­ter kau­fen. Es han­del­te sich um klei­ne, rosa­ne Taler, die ähn­lich Kek­sen sehr fest sind. Eini­ge der Tie­re lie­ben die­se Lecker­lis anschei­nend sehr.

Das hier sind ech­te Nasen­bä­ren (Næsebjørn ). Sie waren unheim­lich scharf auf die Lecker­lis.
Mit viel Geschick (und Gefum­mel) wer­den die Lecker­lis durch den Zaun beför­dert.
Nied­li­che Weiss­bü­schel­af­fen gab es auch.
Die Grau­hörn­chen stan­den eben­falls auf die Lecker­lis.

Wirk­lich toll war das gro­ße, in Area­le unter­teil­te Frei­ge­he­ge. Man konn­te durch­lau­fen und die Tie­re (sodenn sie woll­ten) ganz aus der Nähe erle­ben:

Dreis­te Zie­gen. Wehe, man hat Lecker­lis!
Men­schen­scheue­re Kän­gu­rus und Emus (nicht im Bild)
Nied­li­che Rehe, die einem aus der Hand fra­ßen und Lamas (eben­falls nicht im Bild…)
Im Tro­pen­haus gab es außer viel hei­ßer Luft auch schö­ne Vögel.
Auch drau­ßen in den Volie­ren war die Vogel­welt sehr bunt.
Die Prä­rie­hun­de waren von den Lecker­lis eben­falls begeis­tert.

Wir waren in wirklich winzigen wundersamen Welten wandeln – Teil 3

Hier ist nun der Drit­te Teil, unse­re “Rei­se” durch Skan­di­na­vi­en. Im Zwei­ten Teil haben wir den neu­en Ita­li­en-Abschnitt mit Vene­dig vor­ge­stellt. Im Ers­ten Teil haben wir uns mit der Füh­rung hin­ter den Kulis­sen beschäf­tigt.

Wie gehabt gibt es auch hier mehr Bil­der als Text.

In der Skan­di­na­vi­schen Schnee­land­schaft feu­ern auch Eis­bä­ren Par­ties…
Skan­di­na­vi­scher Kar­ne­val ist nur war für Käl­te­un­emp­find­li­che…
Auch ein Eis­ho­tel gibt es hier. Hei­zen ver­bo­ten.
Auch Pip­pi Lang­strumpf darf nicht feh­len.
Was eben­falls nicht feh­len darf ist die fin­ni­sche Sau­na
Es gibt auch fin­ni­sche Wohn­wä­gen. Wahr­schein­lich ein zuge­zo­ge­ner Nie­der­län­der…
Typi­sches skan­di­na­vi­sches Dorf
Bahn­hof einer schwe­di­schen Klein­stadt.
Flower­Power-Fes­ti­val. Man beach­te das beblüm­te Wohn-Ei am lin­ken Fes­ti­val-Rand.

Wir waren in wirklich winzigen wundersamen Welten wandeln — Teil 2

Dies hier ist der Zwei­te Teil, in dem wir den neu­en Ita­li­en-Abschnitt mit Vene­dig vor­stel­len. Im Ers­ten Teil haben wir uns mit der Füh­rung hin­ter den Kulis­sen beschäf­tigt. Im Drit­ten Teil zei­gen wir dann Skan­di­na­vi­en.

Auch hier las­se ich wie­der Bil­der spre­chen. Das ver­mit­telt die bes­ten Ein­drü­cke 🙂

Typisch ita­lie­ni­sches Berg­dorf.
Sich aus­ru­hen­de Wan­de­rer in den ita­lie­ni­schen Ber­gen.
Auch unter den Wun­der­län­dern gibt es neu­gie­ri­ge Jungs…
Rom auf engs­tem Raum. Fast mit­tig das Natio­nal­denk­mal für Vik­tor Ema­nu­el II. Links eine Run­dung vom Kolos­se­um. Hin­ten links prä­sen­tiert sich ein Teil des Peters­doms, hin­ten rechts sieht man die Fas­sa­de des Haupt­bahn­hofs Roma Ter­mi­ni. Die ande­ren Gebäu­de sind uns unbe­kannt, Tipps bit­te in die Kom­men­ta­re.
Hier arbei­ten auch Bären am kolos­se­um.
Auf der Spa­ni­schen Trep­pe ist viel los!
Des Nachts erscheint hier eine Schat­ten­kat­ze.
Vene­dig bei Nacht
Viel besucht: die Rial­to­brü­cke
Der Kar­ne­val in Vene­dig ist bunt!
Im “Par­co dei Mos­tri” gibt es Unge­heu­er zu sehen.
In der Wes­tern­dorf-Kulis­se wer­den Ita­lo-Wes­tern gedreht. Moment… Ita­lo-Sau­ri­er-Wes­tern?
Tags­über fährt auf Knopf­druck eine klei­ne Fuchur-Bahn über den Park.
Auch die typi­sche Klein­stadt an der Amal­fi-Küs­te ist nachts bunt erleuch­tet. auf Knopf­druck gibt es hier in der lin­ken Stadt­hälf­te den typisch ita­lie­ni­schen Strom­aus­fall.
Auch die Rui­nen von Pom­pe­ji dür­fen nicht feh­len. Am lin­ken Rand gibt es auch einen (fik­ti­ven) erhal­te­nen Teil Pom­pe­jis, in dem his­to­ri­sches Stadt­le­ben zu sehen ist.
Wo Pom­pe­ji ist, kann der Vesuv nicht weit sein.
Und wie sich das für den Visuv (und das MiWu­La) gehört, bricht die­ser natür­lich auch aus! Jede Nacht (also ca. alle 15 Minu­ten) ergießt sich die Lava auf den Berg­hang.

Wir waren in wirklich winzigen wundersamen Welten wandeln — Teil 1

Zum Minia­tur­Wun­der­Land brau­che ich wohl nicht all­zu viel zu sagen, den­ke ich. Man hat in Repor­ta­gen schon eini­ges gese­hen und so manch einer (wie auch ich) hat sich im You­Tube-Kanal des MiWu­Las schon über Tech­nik, Ent­wick­lungs­ar­beit und Pro­ble­me beim Bau infor­miert.

Wir wer­den den Besuch in meh­re­re Tei­le auf­tei­len, denn wir haben ges­tern sat­te acht (8!) Stun­den dort ver­bracht und dabei nicht­mal alles gese­hen. Dies hier ist der Ers­te Teil, der sich mit der Füh­rung hin­ter den Kulis­sen beschäf­tigt. Im Zwei­ten Teil wer­den wir den neu­en Ita­li­en-Abschnitt mit Vene­dig vor­stel­len, und im Drit­ten Teil dann Skan­di­na­vi­en. Mehr haben wir nicht geschafft, es wur­de uns auch zu wuse­lig. Zudem war Ita­li­en brand­neu und Skan­di­na­vi­en beim letz­ten Besuch unser letz­ter Abschnitt, den wir dann nicht ganz geschafft hat­ten.

Für einen spä­te­ren Besuch heben wir uns die aktu­el­len Bau­stel­len auf, die Lust auf die Zukunft machen: Es wird eine neue Kir­mes in Knuf­fin­gen geben und die Pro­vence sowie Mona­co (mit Renn­stre­cke!) sind im Bau.

Zum Start haben wir eine Füh­rung hin­ter den Kulis­sen mit­ge­macht, was wirk­lich fas­zi­nie­rend war:

Im sogen­an­ten Schat­ten­bahn­hof küh­len die Loks ab, ohne dass die Besu­cher davon etwas mit­be­kom­men. Hier par­ken auch Züge, für die gera­de kein Platz ist, damit man nicht immer die sel­ben sieht.
Die Wege und Gän­ge hin­ter der Anla­ge sind eng. Des­halb dür­fen auch nur sechs Leu­te mit auf eine Füh­rung.
Hier wer­den die selbst­fah­ren­den Autos des Wun­der­lan­des gela­den — über Kon­tak­te der Außen­spie­gel.
Die Schif­fe für das gro­ße Echt­was­ser­be­cken müs­sen hier im Schat­ten­ha­fen geparkt wer­den.
Eine sehr gro­ße Lade­sta­ti­on — hier für die gan­zen Fahr­zeu­ge des Knuf­fin­gen Air­port.
Der Start eines KLM-Flie­gers von der Rück­sei­te der Anla­ge gese­hen.

Fun, fun, fun!

Wir haben am Sams­tag hier in Ham­burg ein Muse­um besucht, das kei­nes ist. Denn im Gegen­satz zu ande­ren Muse­en soll man sich hier in die Aus­stel­lungs­stü­cke bege­ben und soll auch gaanz vie­le Fotos machen.

Ein Japa­ner namens Masa­shi Hat­to­ri aus Tokio macht 3D-Kunst­wer­ke, und die kann man hier im “Mind­ways” erle­ben:

Man soll­te den Tria­den nicht im Wege ste­hen…
Auch Rei­ten will gelernt sein!
Neu­er Job: Glat­zen­po­lie­rer.