Über den Wolken…

Wenn man die­sen Titel mit Rein­hard Mey ver­bin­det, denkt man auch an Start­bahn Null-Drei. Aber man muss nicht immer im Flug­zeug sit­zen, um über den Wol­ken zu sein.

Die Insel Tene­rif­fa besteht aus einer Men­ge Berg (genau­er: aus 110 Vul­ka­nen). Wir haben auf unse­rem Rück­weg von Puer­to de la Cruz ent­schlos­sen, den Weg über die­se Ber­ge zu neh­men, statt den deut­lich schnel­le­ren (wenn auch län­ge­ren) Weg über die Auto­bah­nen zu fah­ren.

Das war ein fas­zi­nie­ren­des Erleb­nis, denn erst­mal hat man im Son­nen­un­ter­gang eine tol­le Aus­sicht:

Blick von der TF-21 auf Puer­to de la Cruz (zu erah­nen) im Son­nen­un­ter­gang.

Bei etwa 1000 Metern Höhe taucht man dann in den Nebel des Grau­ens die Wol­ken­schicht ein. Dort sieht man dann erst­mal fast gar nichts mehr, was die Fahrt sehr gespens­tisch macht:

Die “Aus­sicht” vom Mira­dor de Mataz­nos
Rund­her­um: Wol­ke. Mit­ten­drin: Auto.

Sobald man dann über den Wol­ken ist, gibt es jedoch dann eine tol­le Ansicht:

Das “mar de nubes”, schlicht “Meer der Wol­ken”
Mit dem Son­nen­un­ter­gang gab es tol­le Far­ben.

Sobald die Son­ne unter­ge­gan­gen war, hat­te man trotz­dem noch recht viel Licht. Man kam sich vor, wie im Spot­light, so hell leuch­te­te der Mond.

Blen­de 16, 1/4000stel Sekun­de, ISO 6400, 400mm Zoom

Als wir auf der ande­ren Sei­te wie­der den Berg Rich­tung Güí­mar hin­un­ter fuh­ren, hat­ten wir auch (nach­dem wir durch die Wol­ke durch waren) eine schö­ne Aus­sicht:

Leicht unscharf, weil es bei dem Wind schlicht unmög­lich war, die Kame­ra ruhig zu hal­ten.

Am Sams­tag haben wir dann einen Teil der Stre­cke noch­mals gese­hen, als wir zum Tei­de hoch gefah­ren sind. Auch bei Tag ist das Wol­ken­meer beein­dru­ckend:

Schat­zi mit Tei­de und Wol­ken­meer.
Klei­ne Kup­pe über den Wol­ken

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