Hunger!

Wenn man den gan­zen Tag unter­wegs ist, hat man natur­ge­mäß abends Hun­ger. Egal, wie sät­ti­gend das Früh­stück war …

Als wir vom Pun­to de Teno zurück­ka­men, war es abends schon recht spät und wir hat­ten noch eine län­ge­re Fahrt vor uns. Wir ent­schlos­sen uns also, auf der Stre­cke zu essen und hiel­ten am Lokal El Tras­mal­lo in Gara­chi­co. Sty­le­mä­ßig macht das Tras­mal­lo nicht viel her, aber wir konn­ten mit Blick aufs Meer spei­sen. Die Spei­se­kar­te steht in meh­re­ren Spra­chen zur Ver­fü­gung, was auch schon mal prak­tisch war. Glu­ten­frei­es Essen zu bekom­men, war kein Pro­blem. Wir hat­ten also Krab­ben­cock­tail, Krab­ben in Knob­lauch und Öl, gf Brot, Schwein mit Salz­kar­tof­feln sowie Gemü­se und Papa­ya als Nach­tisch. Als ich einen Rot­wein bestell­te, bekam ich eine gan­ze Fla­sche Haus­wein gebracht (wahr­schein­lich Eigen­ab­fül­lung, da ohne Eti­kett), von der ich dann auch mehr als die Hälf­te schaff­te … 😛

Auch nach unse­rem Besuch des Jar­dín Botá­ni­co in Puer­to de la Cruz hat­ten wir das Ber­dürf­nis nach einem Abend­essen. Direkt gegen­über fan­den wir das klei­ne Lokal Oli­va, das zwar ein wenig Imbiss-Atmo­sphä­re hat­te, aber im Netz gut bewer­tet war. Freund­li­ches Per­so­nal, eine gut aus­ge­zeich­ne­te Spei­se­kar­te (All­er­ge­ne!) und lecke­res Essen mach­ten das Oli­va zu einer guten Wahl. Wir haben expli­zit nicht Schni­po­sa geges­sen, so wie das Paar am Neben­tisch, son­dern uns für marok­ka­ni­sches Huhn ent­schie­den. Auch nicht typisch spa­nisch, aber wenigs­tens kein Schnit­zel.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass wir in den Loka­len nie­man­dem begeg­net sind, der nicht wuss­te, was “sin glu­ten” bedeu­tet, was natür­lich die gan­ze Sache viel ein­fa­cher mach­te!