Who needs cars?

Nach lan­ger Zeit sind wir end­lich wie­der auf Ent­span­nungs-Tour. Lon­don war zwar schön, aber eben nicht ent­span­nend.

Nach den stres­si­gen letz­ten Wochen haben wir uns für eine unse­rer deut­schen Nor­dee-Inseln ent­schie­den: Bor­kum.

Lan­ge haben wir über­legt, ob wir das Auto mit auf die Insel neh­men oder nicht. Als wir uns dafür ent­schie­den hat­ten, war die Fäh­re schon aus­ge­bucht. So sind wir nun ohne Auto auf der Insel. Das ergab ein paar inter­es­san­te Erfah­run­gen und Erkennt­nis­se:

  1. Man soll­te sei­ne Kof­fer nicht zu schwer bela­den. Zum Einen sind die Kof­fer­auf­be­wah­rungs­re­ga­le (vor allem die obe­ren) sonst eine Qual. Zum Ande­ren: die Fäh­re aus Eems­ha­ven legt auf Bor­kum an einem klei­nen, rei­nen Auto-Anle­ger an. Das Ergeb­nis ist: man muss sei­ne Kof­fer in der Fäh­re eine schma­le Trep­pe hin­auf wuch­ten, um die Fäh­re dann über das Auto­deck zu ver­las­sen.
  2. Die Bor­ku­mer Klein­bahn ist nied­lich. Und voll, wenn gera­de zwei Fäh­ren ange­kom­men sind. Und mit den zuvor erwähn­ten Kof­fern hat man es auch nicht leicht, denn man muss den knap­pen Meter (über zwei Stu­fen) in den Wag­gon auch irgend­wie mit den Kof­fern über­win­den.
  3. Bor­kum liebt Pflas­ter­stra­ßen. Pflas­ter­stra­ßen + Kof­fer ergibt laut 🙂

Dies wird also ein Auto­frei­er Urlaub. Zu unse­rer Feri­en­woh­nung (namens “See­stern”; auf der Web­sei­te noch “Krab­be 1” genannt) gehö­ren auch Fahr­rä­der. Damit soll­te sich die Insel pri­ma erkun­den las­sen. Ein­käu­fe gelin­gen mit Ruck­sack und zusam­men­faltba­rer Ein­kauf­ta­sche auch — ein Super­markt ist 700m weit weg.