Von Burgen und Touristen

Heu­te haben wir die Tou­ris­ten-Attrak­ti­on der High­lands besucht: Loch Ness und Awk­ward Urquhart Cast­le.

Bei Loch Ness sind wir an der Ost­sei­te von Nor­den nach Süden das Loch ent­lang gefah­ren. Das ist die bei Tou­ris­ten eher unbe­kann­te, oft­mals ein­spu­ri­ge Stra­ße. Es war ruhig, und man hat­te schö­ne, mys­ti­sche Aus­sich­ten:

Auf die­ser Stre­cke gibt es einen klei­nen Park­platz mit Café, von dem aus man zu einem beein­dru­cken­den Was­ser­fall lau­fen kann. Hier ste­hen dann auch alle Autos, die man auf der Stra­ße ver­misst hat. Die­se Falls of Foy­ers sind durch­aus einen Halt wert, vor allem, wenn der Fluss nach der regen­rei­chen Zeit mehr Was­ser führt als sonst:

Auch einen Aus­blick auf Urquhart Cast­le hat man an einer Stel­le der Stre­cke:

Ab dem im Süden gele­ge­nen Fort Augus­tus wird es tou­ris­tisch. In Fort Augus­tus selbst ist schon deut­lich mehr los und es ste­hen Schlan­gen vor der öffent­li­chen Bedürf­nis­an­stalt. Die deut­lich bes­ser aus­ge­bau­te Stra­ße haben wir noch bis zum Urquhart Cast­le ver­folgt um uns dort auf den über­füll­ten Park­platz zu bege­ben.

Das Besu­cher­zen­trum ist schön, jedoch voll. Es gab einen net­ten Kurz­film über die Geschich­te der Anla­ge, und dann haben wir uns in den Nie­sel­re­gen bege­ben. Ab da war es nicht mehr schön.

Also, die Burg­an­la­ge sel­ber ist sehr sehens­wert, aber lei­der sind da jeden Tag mehr Men­schen unter­wegs als im gan­zen 16. Jahr­hun­dert, als dir Burg noch bewohnt war. Und weil da auch Tou­ris­ten als gan­ze Bus­la­dun­gen hin­ge­fah­ren wer­den, hat man lei­der nicht immer die intel­li­gen­tes­ten Ver­tre­ter des jewei­li­gen Her­kunfts­lan­des im Weg her­um­ste­hen. Gera­de auf engen Trep­pen war es sehr gedrängt, weil man ja auch nicht war­ten kann, bis der Weg frei ist…

Aber man wird mit schö­ner Aus­sicht belohnt (trotz Regen):

Übri­gens: Nes­sie wird immer noch ver­misst. Auch wir haben sie lei­der nicht gese­hen.