Autofahren in den Highlands

Die Gewöh­nung an den Links­ver­kehr mit einem Rechts­len­ker war schnel­ler, als ich dach­te. Wahr­schein­lich half es mir, dass ich zuvor schon in Irland mit einem Miet­wa­gen unter­wegs war.

Als wir mit dem eige­nen Auto durch Corn­wall gefah­ren sind, war recht schnell klar, dass Links­ver­kehr mit einem Links­len­ker Nach­tei­le hat. Man sieht so wenig beim Abbie­gen, und die Ver­kehrs­lo­gik passt auch nicht immer. Kreis­ver­keh­re sind beson­ders lus­tig. Die km/h auf dem Tacho mit den Mei­len auf den Schil­dern in Ein­klang zu brin­gen ist auch nicht so sim­pel.

Nun also mit einem gemie­te­ten Peu­geot 2008 durch die High­lands. Ges­tern hat unser Navi (das wir extra auf eng­lisch umge­stellt haben) uns auf eine schi­cke Pass­stra­ße geschickt. 10 Mei­len ein­spu­ri­ge Stra­ße mit Aus­weich­stel­len. Fahr­tech­nisch ein Erleb­nis, aber auch die Aus­sicht war Wahn­sinn.

Und hier gibt es jetzt ein Video, wie es sich auf so einer Stra­ße fährt. Auf­grund der Stra­ßen­ver­hält­nis­se und der Tat­sa­che, dass wir kein Front­schei­ben-Sta­tiv haben, ist das Gan­ze etwas ver­wa­ckelt und die Kame­ra hat­te stel­len­wei­se Fokus­sie­rungs­pro­ble­me. Aber es ver­mit­telt einen guten Ein­druck:

Sel­be Stra­ße, fünf Minu­ten spä­ter — bei Regen. Mit der schot­ti­schen Beson­der­heit von Regen und Son­ne gleich­zei­tig. Der Rie­sen-Ruck­ler geht auf eine har­te Brem­sung mei­ner­seits zurück: da hop­pel­te ein Häs­chen über die Stra­ße, dem ich kei­nen Rei­fen­ab­druck ver­pas­sen woll­te.